Liga: Regionalliga Nord

Talentförderung an erster Stelle: VfB strebt perspektivisch DFB-Lizenzierung des JLZ an

Der VfB Oldenburg hat seine Jugendarbeit in den vergangenen Jahren kontinuierlich intensiviert. In der kommenden Saison sind die Talente in den Jahrgängen von der U11bis zur U19 am Ball. Doch im Fokus der Verantwortlichen stehen weniger Siege und Meisterschaften. Vielmehr haben sie, insbesondere mit der Verpflichtung von Alfred Kaminski als Leiter des Öffentliche Jugendleistungszentrums, einen Prozess angestoßen, der neben der individuellen Talentförderung mittelfristig die Weiterentwicklung zu einem Leistungszentrum mit Lizenzierung durch den Deutschen Fußball Bund (DFB) zum Ziel hat.

Die Vision, das JLZ zu einem lizenzierten Leistungszentrum zu entwickeln, hält auch Jürgen Müllender für den richtigen Schritt. „Natürlich gehen damit auch einige Herausforderungen einher, aber der ganzheitliche Ansatz, die Spieler sportlich und persönlich zu fördern, ist richtig und wir als Öffentliche werden den VfB und damit den Jugendleistungsfußball in der Region auf dem Weg in die Zukunft auch begleiten.“

Am Ende dieses Prozesses, den der VfB bereits begonnen hat, soll die Lizenzierung des Öffentliche Jugendleistungszentrum durch den Deutschen Fußball Bund stehen. „Einerseits ist das notwendig, um nicht regelmäßig Talente aus unserer Region an andere Leistungszentren zu verlieren. Darüber hinaus werden aber alle profitieren. Im Idealfall entwickeln wir Fußballer für den VfB Oldenburg oder geben sehr gut ausgebildete Spieler über die 1. Mannschaft an den Profifußball ab. Andere Spieler, die diesen Weg nicht gehen können, gehen zurück zu Vereinen in unserer Region. So stärken wir diese mit gut ausgebildeten Spielern“, sagt Alfred Kaminski.

 

Quelle: Pressemitteilung und Foto VfB Oldenburg

VfB Oldenburg: Geschäftsführer geht, neuer Spieler kommt

Fußball-Regionalligist VfB Oldenburg vermeldet den Abgang des aktuellen Geschäftsführers der VfB Oldenburg Fußball GmbH Michael Weinberg, der den VfB nach viereinhalb Jahren erfolgreicher Zusammenarbeit verlassen wird.

„In den letzten Monaten haben wir in den Gremien intensiv über die künftige Entwicklung des Vereins gesprochen. Dabei hat sich gezeigt, dass ein personeller Wechsel in der Geschäftsführung neue Perspektiven eröffnen kann“, sagt der Aufsichtsratsvorsitzende Andreas Niehaus.

Michael Weinberg war seit dem 1. März 2021 als Geschäftsführer beim VfB Oldenburg im Amt und hat den Verein in dieser Phase gemeinsam mit den Mitarbeiterinnen und Mitarbeitern professionalisiert und mit neuen Projekten weiterentwickelt.

Der Verein wird die Nachfolge mit Ruhe und Sorgfalt regeln und in den kommenden Wochen einen strukturierten Auswahlprozess beginnen.

 

Ein dynamischer Neuzugang: Ngufor Anubodem wird Oldenburger

Er ist ein echtes „Kind des Ruhrgebiets“, fühlt sich in Oldenburg aber schon „richtig wohl“, wie er selbst sagt. Ngufor Anubodem freut sich deshalb sehr, dass er ab sofort für den VfB Oldenburg auflaufen wird. Schnell, technisch stark, einsatzfreudig, die Blauen bekommen einen überaus dynamischen Fußballer, der auf beiden Außenbahnen spielen kann.

Ngufor Anubodem, den alle nur „Gufi“ nennen, hat den Großteil seiner Jugend in der Knappenschmiede, der Nachwuchs-Akademie des FC Schalke 04 verbracht. Seit der U15 war der 21-Jährige für die Schalker am Ball, für die er darüber hinaus auch in 44 Regionalligaspielen aufgelaufen ist. Nachdem er in ganz jungen Jahren auch für Borussia Dortmund und Rot Weiß Essen am Ball war, kickt der viermalige U16- Nationalspieler jetzt erstmals außerhalb des Ruhrgebiets und er freut sich darauf.

 

Quelle: Pressemitteilung und Foto VfB Oldenburg

Talentförderung am Nordseestrand: VfB Oldenburg Fußballschule kommt nach Norderney

Die VfB Oldenburg-Fußballschule ist künftig auf der wunderschönen Nordseeinsel Norderney zu Gast. In enger Zusammenarbeit mit lokalen Partnern vor Ort bieten wir erstmals unsere Fußballcamps auf der Insel an – und schaffen damit unvergessliche Erlebnisse für fußballbegeisterte Kinder im Alter von 6 bis 14 Jahren.

Im kommenden Jahr finden direkt zwei Ferienfreizeiten statt: Die erste in der Zeit vom 18. Juli bis 25. Juli, die zweite vom 25. Juli bis 1. August 2026. Pro Woche stehen 75 Plätze zur Verfügung – 50 davon für Teilnehmende mit Übernachtung und Vollverpflegung, 25 ohne Übernachtung und Verpflegung – genug Platz für neue Freundschaften, spannende Teams und jede Menge Fußballspaß. Der VfB arbeitet bei Anmeldungen nach dem First-Come-First-Serve-Prinzip.

Die Fußballfreizeit auf Norderney ist Teil der Vereinsarbeit beim VfB Oldenburg. Somit können nur Vereinsmitglieder (Jugendliche bis 17 Jahren – Jahresmitgliedschaft Passiv) der Oldenburger an der Fußball-Ferien-Freizeit teilnehmen. Über eine mögliche Mitgliedschaft informiert der VfB vor dem Anmeldezeitraum ab September 2025 separat. So ist man nicht nur bei der Freizeit dabei, sondern kann auch von den vielen Vorteilen und Angeboten des Vereins bzw. der Fußballschule profitieren.

Quelle: Pressemitteilung und Foto VfB Oldenburg

Aktuell nur 15 Spieler unter Vertrag: VfB Lübeck wieder in Finanznot!

Vor nicht mal einem Jahr befand sich der VfB Lübeck (Regionalliga Nord) in der „Fast-Insolvenz“. Nun kämpft der VfB erneut mit finanziellen Problemen. Auf der Mitgliederversammlung wurde eine „chronische, systematische Unterfinanzierung“ von der Vereinsführung eingesetzte Expertenkommission festgestellt.

Ein weiterer Fehlbetrag in Höhe von 400.000 Euro wurde demnach im März entdeckt. Dieser konnte zwar nur durch die Einnahmen für die neue Saison 25/26 gedeckt werden, allerdings bekommen das die Lübecker nun besonders bei der Kaderplanung zu spüren, denn es stehen bisher nur 15 Spieler an der Lohmühle unter Vertrag.

Sportchef Sebastian Harms offenbarte gegenüber dem Kicker, dass sich der VfB nur noch „Leihspieler, die von ihrem bisherigen Verein bezahlt werden“ leisten könne. Weiter heißt es, man suche „Spieler, deren Berateragenturen interessiert sind, junge Spieler zu fördern. Junge Spieler aus wohlhabenden Familien“.

Quelle: Pressemitteilung Kicker