Liga: Regionalliga Südwest

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Markus Kauczinski wird Cheftrainer des SV Sandhausen

Der SV Sandhausen hat einen neuen Cheftrainer: Markus Kauczinski übernimmt das Traineramt am Hardtwald. Der 56-Jährige folgt auf Kevin Stotz, den der Verein nach drei Niederlagen in Folge von seinen Aufgaben freigestellt hat.

„Nach den jüngsten Leistungen und Ergebnissen sind wir überzeugt, dass ein Trainerwechsel der richtige Schritt ist, um die Mannschaft wieder auf einen erfolgreichen Weg zu bringen“, erklärt Anthony Loviso, Direktor Sport des SV Sandhausen.
Mit Kauczinski setzt der SVS auf einen routinierten Cheftrainer. „Markus bringt viel Erfahrung im Umgang mit schwierigen Situationen mit und steht für eine klare Ansprache und hohe Ansprüche an die tägliche Arbeit. Er bewahrt auch in herausfordernden Phasen Souveränität, entwickelt Spieler weiter und gibt seinen Mannschaften eine erkennbare Handschrift. Damit ist er für uns der richtige Trainer in der aktuellen Situation“, so Loviso.

Kauczinski blickt seiner neuen Aufgabe entgegen: „Ich freue mich auf den SV Sandhausen und darauf, mit der Mannschaft zu arbeiten. Wir wollen schnell wieder Sicherheit in unser Spiel bekommen und als Team enger zusammenrücken. Dafür braucht es klare Aufgaben, harte Arbeit und die Bereitschaft, füreinander einzustehen. Entscheidend ist, dass wir nach Rückschlägen gemeinsam reagieren und uns auf die nächste Aufgabe konzentrieren. Daran werden wir vom ersten Tag an arbeiten.“

Der gebürtige Gelsenkirchener war nach vielen Jahren im Nachwuchsbereich von 2012 bis 2016 Cheftrainer des Karlsruher SC, mit dem er 2013 in die 2. Bundesliga aufstieg. Es folgten Stationen beim FC Ingolstadt 04, beim FC St. Pauli und bei Dynamo Dresden. Mit dem SV Wehen Wiesbaden gelang ihm 2023 erneut der Aufstieg in die 2. Bundesliga. Zuletzt betreute Kauczinski von Oktober 2025 bis Juni 2026 den TSV 1860 München.

Quelle: Pressemitteilung und Foto SV Sandhausen

DFB will Regionalliga-Reform zur Chefsache machen!

Die Regionalliga-Reform nimmt wieder Fahrt auf!

Der Deutsche Fußball-Bund (DFB) will die Reform der Regionalligen offenbar zur Chefsache machen. Nach übereinstimmenden Berichten von Bild und kicker soll auf dem DFB-Bundestag im Herbst über das Kompass-Modell abgestimmt werden.

Sollte das Modell beschlossen werden, würden künftig alle vier Regionalliga-Meister direkt in die 3. Liga aufsteigen. Dafür würde die Zahl der Regionalliga-Staffeln von fünf auf vier reduziert. Die Einteilung der Vereine soll mithilfe geografischer Kriterien erfolgen, sodass regionale Duelle möglichst erhalten bleiben.

Die Reform war Ende Juni noch gescheitert, weil sich die fünf Regionalliga-Regionen nicht auf ein gemeinsames Modell einigen konnten. Besonders im Nordosten sorgte das bisherige Aufstiegssystem zuletzt für großen Unmut – allen voran beim 1. FC Lok Leipzig, der trotz dreier Meisterschaften seit 2020 jeweils in den Aufstiegsspielen scheiterte.

Noch ist nichts beschlossen, doch der DFB scheint die jahrelange Diskussion nun endgültig beenden zu wollen.

Luca Spangenberger unterschreibt Vertrag beim TSV Steinbach Haiger

Der TSV Steinbach Haiger hat Luca Spangenberger bis 2029 unter Vertrag genommen. Der 17-Jährige erhält die Trikotnummer 29 in der Regionalliga Südwest-Mannschaft der Mannen aus dem nördlichen Lahn-Dill-Kreis.

„Luca ist ein spannender junger Spieler der eigentlich für unsere zweite Mannschaft eingeplant war. Er hat aber schnell auf sich aufmerksam gemacht und durfte bis zu seiner Verletzung schon große Teile der Vorbereitung der ersten Mannschaft mitmachen und hat da ein richtig guten Eindruck hinterlassen. Wir freuen uns, dass wir Ihn schon frühzeitig langfristig an uns binden konnten und wollen Ihn stetig weiterentwickeln“, sagt TSV-Sportdirektor Joseph Laumann.

Luca Spangenberger, der sogar noch für die U19 des TSV Steinbach Haiger spielberechtigt wäre, wechselte im Sommer von der TSG Wieseck zur Verbandsliga-Mannschaft des TSV. Doch bereits in der Vorbereitung empfahl sich der vielseitig-einsetzbare Offensivakteur für Testspieleinsätze beim Regionalliga-Team. Beim 3:2-Heimsieg gegen Drittligisten Fortuna Köln bereitete er einen Treffer vor. Zudem traf Spangenberger beim Test in Offdilln. Leider verletzte er sich in der Anfangsphase der Partie gegen Sportfreunde Siegen. Aktuell befindet sich der junge Mann aus Solms-Oberbiel im Aufbautraining, um bald seine ersten Pflichtspielminuten am Haarwasen sammeln zu können.

„Ich habe selbst nicht erwartet, dass es so schnell geht, bin aber froh vom Verein, sowie vom Trainer, das Vertrauen und diese Chance zu bekommen. Ich freue mich auf die kommenden Jahre zusammen mit dem TSV“, sagt Spangenberger.

Quelle: Pressemitteilung und Foto TSV Steinbach Haiger

Birkan Çelik schließt sich dem FCH an

Der FC 08 Homburg kann den nächsten Neuzugang für die kommende Saison begrüßen: Offensivspieler Birkan Çelik, der zuletzt für den Ligakonkurrenten FSV Frankfurt auflief, schließt sich den Grün-Weißen an und unterschreibt einen Vertrag bis Juni 2027.

Der 24-Jährige bringt bereits Erfahrung aus der Regionalliga Südwest mit. In Deutschlands vierthöchster Spielklasse absolvierte der auf der Außenbahn variabel einsetzbare Offensivspieler bisher 116 Einsätze, in denen ihm 18 Tore und 15 Vorlagen gelangen.

Seine fußballerische Ausbildung begann Çelik bei der SKV Mörfelden, ehe er in den Nachwuchsleistungszentren des 1. FSV Mainz 05, des SV Waldhof Mannheim und des TSV SCHOTT Mainz ausgebildet wurde. Im Sommer 2021 rückte der gebürtige Rüsselsheimer in den Herrenbereich des TSV auf und etablierte sich in seiner ersten Regionalliga-Saison mit 29 Einsätzen direkt in der Mannschaft. In der Saison 2022/23 wechselte der Offensivspieler innerhalb der Liga zum FC-Astoria Walldorf, ehe er im Januar 2024 nach Mainz zurückkehrte. Nach der Winterpause verpasste Çelik kein einziges Ligaspiel des TSV und war mit 3 Toren und 3 Vorlagen in 13 Spielen an 6 Toren direkt beteiligt.

Im Sommer 2024 folgte der Wechsel zum FSV Frankfurt. Dort entwickelte sich Çelik schnell zu einer festen Größe im Team und absolvierte insgesamt 60 Regionalligaspiele für die Hessen. Dabei steuerte er zwölf Tore und zehn Vorlagen bei. 7 Treffer und 6 Assists gelangen ihm dabei in 32 Ligaspielen in der zurückliegenden Saison.

Cheftrainer und sportlicher Leiter Roland Seitz über die Neuverpflichtung: „Birkan kennen wir natürlich aus unseren Duellen in der Regionalliga Südwest und wissen um seine offensiven Qualitäten. Die hat er zuletzt beim FSV Frankfurt eindrucksvoll unter Beweis gestellt. Wir sind froh, dass wir mit ihm einen offensiv variabel einsetzbaren Außenbahnspieler für uns gewinnen konnten. Jetzt wünschen wir uns, dass er die Stärken, die er in Frankfurt gezeigt hat, auch bei uns auf den Platz bringt.“

„Ich freue mich sehr, hier zu sein. Ich hatte von Anfang an sehr gute Gespräche mit dem Trainer, die mich schnell überzeugt haben. Den Verein, viele der Spieler und auch die guten Bedingungen kenne ich bereits aus unseren Duellen in der Regionalliga. Jetzt bin ich heiß auf die neue Saison und werde alles für die Mannschaft geben, damit wir gemeinsam eine erfolgreiche Saison spielen“, freut sich Çelik, der heute im Trainingslager im Kleinwalsertal zum Team stieß, auf seine neue Aufgabe beim FCH.

Quelle: Pressemitteilung und Foto FC 08 Homburg

Spielplan der Regionalliga Südwest-Saison 26/27 veröffentlicht!

Die RLSW Regionalliga Südwest hat am heutigen Samstag den Spielplan für die Saison 2026/2027 veröffentlicht.

HIER geht es zum Rahmenspielplan.

Beginnen wird die neue Spielzeit mit dem exklusiven Eröffnungsspiel SV Stuttgarter Kickers – SSV Ulm 1846 Fussball am Freitag, 07. August 2026, 19 Uhr.

Die zeitgenauen Ansetzungen der Spieltage 1-3 wird die Regionalliga Südwest voraussichtlich, in Abhängigkeit zu den übergeordneten Spielklassen, in der Kalenderwoche 30 veröffentlicht.

Regionalliga-Reform vorerst gescheitert!

Die Hoffnung auf ein bundesweit einheitliches Aufstiegsmodell zur Saison 2028/29 ist vorerst geplatzt. Die Vereine der fünf Regionalligen haben in ihren Abstimmungen kein gemeinsames Votum abgegeben.
Die Ergebnisse:
  • West: 60,9 % für das Kompassmodell
  • Nord: 61,5 % für das Kompassmodell
  • Nordost: 76,3 % für das Kompassmodell
  • Südwest: 93,1 % für das Regionenmodell
  • Bayern: 52,4 % für die Ausarbeitung weiterer Modelle
Da sich nicht alle fünf Regionen auf dasselbe Modell verständigen konnten, wird die geplante Reform zur Saison 2028/29 nicht umgesetzt. Die Arbeit der DFB-Arbeitsgruppe ist damit zunächst beendet.
Bemerkenswert: Die Vereine der Regionalliga Südwest sprachen sich mit großer Mehrheit für das Regionenmodell aus und bekräftigten gleichzeitig ihren Wunsch nach einer fairen Lösung nach dem Grundsatz: „Meister müssen aufsteigen.“
Wie es nun weitergeht, wollen die Regionalliga-Träger gemeinsam mit dem DFB beraten.
Quelle: Pressemitteilung RLSW Regionalliga Südwest GmbH

Gianluca Gaudino wechselt zum VfR Aalen!

Transfercoup für den VfR Aalen!
Der Regionalliga-Aufsteiger hat mit Gianluca Gaudino einen prominenten Neuzugang verpflichtet. Der ehemalige Profi des FC Bayern München wechselt von Alemannia Aachen auf die Ostalb und bringt reichlich Erfahrung, Qualität und Führungsstärke mit.
Nach zwei Jahren am Tivoli zieht es den Mittelfeldspieler zurück in den Süden. In Aachen galt Gaudino als wichtiger Führungsspieler, der mit seiner Übersicht, Technik und Spielintelligenz das Spiel seiner Mannschaft prägte.
Der VfR Aalen freut sich über die Verpflichtung eines Spielers mit außergewöhnlicher Vita und sieht darin zugleich ein Zeichen für die Attraktivität des eingeschlagenen Weges. Besonders bemerkenswert: Auch persönliche Gründe spielten bei der Entscheidung eine Rolle. Der Wunsch, wieder näher bei seiner Familie zu sein, gab letztlich den Ausschlag für den Wechsel.
Mit Gianluca Gaudino gewinnt der Oberliga-Meister nicht nur einen starken Fußballer, sondern auch eine Persönlichkeit, die auf und neben dem Platz Verantwortung übernehmen kann.
Quelle: Facebook VfR Aalen

Markus Mendler beendet seine Profikarriere

Markus Mendler hat den FC 08 Homburg darüber informiert, dass er seine aktive Profikarriere mit sofortiger Wirkung beenden wird.

Nach dem schweren Schicksalsschlag und dem tragischen Verlust seiner Ehefrau hat sich Markus Mendler diese Entscheidung alles andere als leicht gemacht. Um künftig voll und ganz für seine Kinder da sein zu können, hat er sich dazu entschlossen, seine Prioritäten neu zu setzen und den Fußball in den Hintergrund treten zu lassen.

Diese Nachricht erfüllt den FC 08 Homburg mit großer Traurigkeit. Markus war über viele Jahre nicht nur ein wichtiger Leistungsträger auf dem Platz, sondern auch ein geschätzter Teamkollege, eine Identifikationsfigur und ein Mensch, der unseren Verein geprägt hat. Dass wir ihn künftig nicht mehr im Trikot des FC 08 Homburg auf dem Platz sehen werden, schmerzt uns sehr.

Gleichzeitig haben wir größten Respekt vor seiner Entscheidung. Angesichts der Umstände ist dieser Schritt absolut nachvollziehbar. Die Familie steht in einer solchen Situation an erster Stelle, und wir unterstützen Markus auf diesem Weg uneingeschränkt.

Cheftrainer und sportlicher Leiter Roland Seitz: „Die Entscheidung von Markus ist für die gesamte FCH-Familie ein großer Verlust, sowohl menschlich als auch sportlich. In den vergangenen Wochen haben wir als sportliche Führung und Vorstand viele Gespräche mit ihm geführt und gemeinsam versucht, Wege zu finden, die für Markus passend gewesen wären. Letztlich respektieren wir seine Entscheidung aber selbstverständlich zu 100 Prozent. Die Familie steht in dieser Situation über allem. Auch wenn wir ihn gerne weiter bei uns gehabt hätten, können wir seinen Schritt absolut nachvollziehen und stehen voll hinter ihm. Wir wünschen Markus und seinen beiden Kindern für die Zukunft von Herzen alles Gute! Er wird immer ein Teil der FCH-Familie bleiben.“

Diese Entscheidung markiert zugleich das Ende einer bemerkenswerten Fußballkarriere. Mendler wurde in der Nachwuchsabteilung des 1. FC Nürnberg ausgebildet und schaffte dort den Sprung in den Profifußball. Es folgten weitere Stationen beim SV Sandhausen, den Stuttgarter Kickers und dem 1. FC Saarbrücken, mit dem er den Aufstieg in die 3. Liga feiern durfte. Darüber hinaus trug der 33-Jährige das Trikot verschiedener deutscher Nachwuchsnationalmannschaften.

Seit seinem Wechsel im Sommer 2021 prägte Markus Mendler den FC 08 Homburg wie kaum ein anderer Spieler. Mit seiner Qualität, seiner Erfahrung und seiner Persönlichkeit war er über Jahre hinweg ein wichtiger Bestandteil unserer Mannschaft. In 178 Pflichtspielen im grün-weißen Trikot erzielte der gebürtige Memminger 65 Tore und bereitete 73 Treffer vor. Als Führungsspieler übernahm er Verantwortung auf und neben dem Platz und begeisterte unsere Fans mit vielen besonderen Momenten. In der Saison 2023/24 trug er maßgeblich zum historischen Erreichen des DFB-Pokal-Achtelfinals bei und feierte 2024/25 den Saarlandpokalsieg mit unseren Grün-Weißen.

Markus Mendler richtet persönliche Worte an die FCH-Familie: „Die Entscheidung, meinen Vertrag nicht zu verlängern und meine Karriere zu beenden, ist mir alles andere als leicht gefallen. Fußball war über viele Jahre ein großer Teil meines Lebens und der FC 08 Homburg ist mir sehr ans Herz gewachsen. In meiner aktuellen Situation ist es jedoch schwierig, den Profifußball und die Verantwortung für meine beiden Kinder miteinander zu vereinbaren. Deshalb habe ich mich dazu entschieden, diesen Schritt zu gehen. Er fällt mir sehr schwer, aber ich bin überzeugt, dass er der richtige ist. Meine beiden Mädels stehen jetzt an erster Stelle, und für sie möchte ich da sein. Von Herzen bedanken möchte ich mich für die großartige Unterstützung, die meine Familie und ich in den vergangenen Wochen erfahren haben. Die überwältigende Anteilnah me, die vielen Spenden und die Hilfsbereitschaft so vieler Menschen haben mir in dieser schweren Zeit unheimlich viel Kraft gegeben. Dem FC 08 Homburg wünsche ich für die Zukunft nur das Beste. Ich werde den Verein weiterhin so gut es geht verfolgen und von der Tribüne aus unterstützen. Danke für die gemeinsame Zeit und die vielen besonderen Momente! Der FCH wird für mich immer etwas Besonderes bleiben.“

Wir bedanken uns bei Markus für die gemeinsame Zeit, seinen unermüdlichen Einsatz und die vielen besonderen Momente im grün-weißen Trikot. Für seinen weiteren Weg wünschen wir ihm und seiner Familie von Herzen alles Gute, weiterhin viel Kraft und nur das Beste!

Quelle: Pressemitteilung FC 08 Homburg, Foto KI-generiert