Schlagwort: Hallescher FC

Kulke bleibt Rot-Weißer

Der Hallesche FC setzt weiter auf Kontinuität im Kader und hat den Vertrag mit Max Kulke verlängert. Damit bekennt sich der 25-Jährige weiterhin zum gemeinsamen Weg an der Saale.

Kulke gehört seit Sommer 2024 zu den rot-weißen Mittelfeldakteuren. In bislang 74 Pflichtspielen für den Halleschen FC erzielte er 13 Tore und bereitete weitere 15 Treffer vor. Dabei überzeugte der Rechtsfuß nicht nur mit seiner Torgefahr, sondern vor allem durch seine Vielseitigkeit und Spielintelligenz.

Der gebürtige Görlitzer zeichnet sich durch seine Technik aus, mit der er auch unter Druck Bälle behaupten und Spielsituationen lösen kann. Seine Ruhe am Ball, seine Standartstärke, sowie die Fähigkeit, sämtliche Positionen im zentralen Mittelfeld zu bekleiden, machen ihn zu einem wichtigen Baustein der Mannschaft.

„Max hat sich in den vergangenen zwei Jahren sportlich wie persönlich weiterentwickelt und eine zentrale Rolle im Team übernommen,“ erklärt Sportdirektor Marian Unger. „Seine technische Qualität und seine Flexibilität im Mittelfeld geben unserem Spiel viele Möglichkeiten. Zudem identifiziert er sich voll mit der Stadt und dem Verein.“

Mit der Vertragsverlängerung ist die Grundlage für eine Fortsetzung des eingeschlagenen Weges gelegt, verbunden mit dem Ziel, die nächsten Jahre erfolgreich zu gestalten.

Quelle: Pressemitteilung und Foto Hallescher FC

NOFV-Urteil gegen den Halleschen FC: Geldstrafe und Auflagen nach Vorfällen im Spiel gegen Chemie Leipzig

Das Sportgericht des Nordostdeutschen Fußballverbandes hat den Halleschen FC zu einer Geldstrafe von 32.150 Euro verurteilt – ein Teil davon darf zweckgebunden für Präventionsmaßnahmen verwendet werden. Zudem wurden Sicherheitsauflagen und ein Teilausschluss einzelner Blöcke auf Bewährung ausgesprochen.

Der HFC akzeptiert das Urteil und legt keine Rechtsmittel ein. Der Verein arbeitet die Geschehnisse weiterhin intensiv auf – gemeinsam mit Behörden, Verband und Fans – und setzt künftig auf dauerhafte Dialogformate.

„Fehlverhalten wird klar benannt und sanktioniert – aber wir stehen zugleich für eine bunte, respektvolle und leidenschaftliche Fankultur“, heißt es vom HFC.

 

Quelle: Pressemitteilung Hallescher FC

Der Hallesche FC hat sich die Dienste von Lennard Becker gesichert!

Der 19-jährige Mittelfeldspieler stand zuletzt beim FC Bayern München unter Vertrag und unterschreibt für zwei Jahre mit Option auf eine weitere Spielzeit.

Becker begann seine Ausbildung beim Hoyerswerdaer FC, wechselte zu Dynamo Dresden und führte zuletzt die U19 des FC Bayern als Kapitän aufs Feld. Zudem kam er bereits in der Regionalliga für die zweite Mannschaft der Münchner zum Einsatz. Mit seinen 1,90 Metern bringt er ideale Voraussetzungen für die Zentrale mit.

Sportdirektor Daniel Meyer:
„Die Möglichkeit, einen Spieler wie Lennard zu verpflichten, ergibt sich nicht oft. Wir können damit unserem Mittelfeld nicht nur den gesuchten physisch starken Spieler zuführen, sondern erhalten zudem Führungsqualität und die nach der Verletzung von Lorenz verlorene Breite in diesem Mannschaftsteil.“

Der HFC bedankt sich beim FC Bayern München für die Unterstützung bei der Umsetzung des Transfers.

Lennard wird künftig die Rückennummer 25 tragen und könnte – bei rechtzeitiger Spielberechtigung – bereits beim Auswärtsspiel gegen den Chemnitzer FC im Kader stehen.

 

Quelle: Pressemitteilung und Foto Hallescher FC

Stellungnahme zum Heimspiel gegen die BSG Chemie Leipzig

Der Hallesche FC hat das Heimspiel gegen die BSG Chemie Leipzig am vergangenen Freitag – wie angekündigt – intensiv nachbereitet. Am heutigen Nachmittag fand eine ausführliche Sicherheitsnachbesprechung im Leuna-Chemie-Stadion statt. Neben den Verantwortlichen des HFC waren Polizei, Ordnungsdienst und Stadionbetriebsgesellschaft beteiligt. Wir möchten die Ereignisse zusammenfassen, unsere Haltung klarstellen und aufzeigen, welche Maßnahmen bereits eingeleitet wurden.

  1. Vorbereitung & Verantwortung Die Partie war als Hochsicherheitsspiel eingestuft. Der HFC hat gemeinsam mit Polizei, Ordnungsdienst, Stadionbetriebsgesellschaft und dem Gastverein intensiv an einem sicheren Ablauf gearbeitet. Der Gästebereich wurde vor Stadionöffnung gründlich kontrolliert, es gab Vorkontrollen und 1:1-Kontrollen. Trotz dieser Maßnahmen gelang es einzelnen Personen, Werkzeuge und verbotene Gegenstände ins Stadion einzubringen.
  2. Ereignisse am Spieltag

Vor dem Anpfiff Bereits beim Eintreten in den Gästeblock war ein erheblicher Teil der Gästefans vermummt. Unmittelbar nach dem Einlass wurden die ersten Polenböller gezündet und eine großflächige schwarze Plane am Zaun zum Heimbereich angebracht, um verdeckt agieren zu können. Anschließend wurden zwei Schlossanlagen an Fluchttüren aufgebrochen, offenbar um den Übergang zum Heimbereich zu erzwingen.

Nur durch das sofortige Eingreifen von Ordnungsdienst und Polizei konnte ein Durchbruch verhindert werden. Im Zuge dieser Auseinandersetzungen wurde ein Ordner durch eine Fahnenstange schwer am Auge verletzt und musste in ein Krankenhaus gebracht werden.

Gezielte Angriffe in Heimbereiche

Noch vor dem Anpfiff wurden mehrfach Böller und Leuchtspurmunition aus dem Gästeblock gezielt in Richtung der Heimbereiche – auch in Bereiche mit Familien – geschossen. Ein HFC-Fan erlitt dabei eine schwere Beinverletzung durch eine Rakete und musste ins Krankenhaus eingeliefert werden. Zwei weitere Fans erlitten Knalltraumata.

Während des Spiels

Auch während der 90 Minuten setzten sich Provokationen aus dem Gästeblock fort: Böller wurden in den Innenraum geworfen und Leuchtspurmunition abgeschossen. Der Stadionsprecher reagierte mehrfach mit klaren Durchsagen und forderte die sofortige Einstellung der Handlungen. Weitere Verletzte gab es in dieser Phase nicht, die Stimmung blieb jedoch durchgängig aufgeheizt.

Nach dem Abpfiff

Unmittelbar nach Spielende wurden erneut Böller, Pyrofackeln und Leuchtspurmunition in den Innenraum sowie in Heimbereiche geschossen. Daraufhin überstiegen mehrere Heimfans den Zaun in Block 19 sowie vereinzelt auch aus Block 12, betraten den Innenraum und bewegten sich in Richtung des Gästeblocks. Ordnungsdienst, Polizei und HFC-Mitarbeiter drängten sie konsequent zurück in die Blöcke.

Während dieser Rückführungsphase kam es zu einem weiteren auslösenden Vorfall:

Ein HFC-Fan wurde von zwei Gästespielern mit Anlauf zu Boden gebracht und auch am Boden geschlagen. Nach den vorliegenden Videoaufnahmen und Zeugenaussagen ist derzeit nicht erkennbar, dass es sich um eine Notwehrreaktion handelte. Die weiteren Ermittlungen der Polizei werden diesen Sachverhalt klären müssen.

Diese Situation führte zu einer deutlichen Emotionalisierung der Heimfans, die sich daraufhin zum Teil in Richtung der Gästespieler bewegten, offenbar um ihren Unmut zu äußern. Nach dem aktuellen Stand der Bild und Zeugenauswertungen können wir nicht bestätigen, dass es dabei zu direkten Konfrontationen zwischen HFC-Fans und Spielern gekommen ist.

Der Ordnungsdienst brachte daraufhin die Mannschaft von BSG Chemie Leipzig umgehend in die Katakomben. Mehrere HFC-Mitarbeiter stellten sich aktiv zwischen die aufgebrachten Fans und die Gästespieler, um eine direkte Eskalation zu verhindern.

In diesem Verlauf kam es zu einer grob unsportlichen Handlung eines HFC-Spielers, der an diesem Spieltag nicht im Kader stand. Dieser blockte einen Gästespieler beim Rückweg in die Mixed Zone.

  1. Haltung des HFC

Der Hallesche FC verurteilt jede Form von Gewalt – egal ob von Heim- oder Gästefans – klar und unmissverständlich. Wir danken Polizei, Ordnungsdienst und allen Beteiligten für ihren Einsatz, der ein direktes Aufeinandertreffen der Fanlager verhindert hat.

Wir wünschen allen verletzten Personen – insbesondere dem schwer verletzten Ordner und den durch Raketen getroffenen Fans – eine schnelle und vollständige Genesung. Vertreter des HFC werden persönlich den Kontakt zu diesen Personen suchen, um ihre Unterstützung und Genesungswünsche zu überbringen.

  1. Maßnahmen & Ausblick
  • Bereits heute hat der HFC folgende Schritte eingeleitet: • Identifizierung & Konsequenzen: Wir haben die Polizei um die Identifizierung von Tätern gebeten. Auf Grundlage der Stadionverbotsrichtlinien werden entsprechende Verfahren eingeleitet. Dabei werden wir berücksichtigen, dass es auch Heimfans gab, die aktiv zur Deeskalation beigetragen und andere Fans zurückgeführt haben.
  • Bauliche und organisatorische Maßnahmen: Im Stadion hat eine erste Begehung der kritischen Bereiche stattgefunden, weitere werden folgen. Ziel ist ein erweitertes Sicherheitskonzept mit baulichen Anpassungen, um künftige Vorfälle besser zu verhindern.
  • Interne Aufarbeitung: Mit dem beteiligten HFC-Spieler wurde gesprochen. Der betroffene Spieler hat sein Fehlverhalten eingesehen und sich unmittelbar im Spielertunnel mit dem Gästespieler ausgesprochen. In diesem Zusammenhang verurteilen wir jegliche persönlichen Anfeindungen und Beschimpfungen, auch in Form von privaten Nachrichten über soziale Medien, aufs Schärfste.
  • Transparenz & Zusammenarbeit: Der HFC arbeitet aktiv an der weiteren Aufklärung der Ereignisse mit, bereitet eine offizielle Stellungnahme an den NOFV vor und wird alle Erkenntnisse zur Verfügung stellen.

Der Hallesche FC wird die Aufarbeitung in enger Abstimmung mit allen Sicherheitsträgern fortsetzen und die notwendigen Konsequenzen ziehen, um ein Wiederholen dieser Ereignisse zu verhindern.

 

Quelle: Pressemitteilung Hallescher FC

HFC-Eigengewächs Lorenz erleidet schwere Knieverletzung

Der Hallesche FC muss lange auf Elias Lorenz verzichten. Der 19-Jährige zog sich im DFB-Pokalspiel gegen den FC Augsburg am Sonntagabend einen Kreuzbandriss zu. Die Diagnose wurde nach eingehenden Untersuchungen am Montag bestätigt.

Lorenz war in der Schlussphase der regulären Spielzeit eingewechselt worden, musste das Spiel jedoch verletzt vorzeitig beenden – die anschließenden Untersuchungen bestätigten die schlimme Vermutung. In Kürze wird er von Mannschaftsarzt Dr. Thomas Bartels in der Sportklinik Halle operiert.

Für Lorenz, der sich in den vergangenen Monaten fest in der ersten Mannschaft etabliert hatte, bedeutet die Diagnose einen schweren Rückschlag. Der 19-Jährige wird dem HFC in den kommenden Monaten fehlen und eine intensive Reha bestreiten – ein langer, herausfordernder Weg zurück auf den Platz, auf dem wir ihn als Verein und Mannschaft Seite an Seite begleiten werden.

 

Quelle: Pressemitteilung und Foto Hallesche FC

Baró stürmt künftig für den HFC – Regionalliga-Toptorjäger wechselt an die Saale

Der Hallesche FC verstärkt seine Offensive zur neuen Saison mit einem der treffsichersten Angreifer der Regionalliga Nordost: Bocar Baró schließt sich dem HFC an und unterschreibt – vorbehaltlich der ausstehenden medizinischen Untersuchungen – einen Vertrag bis Sommer 2027 mit Option auf eine weitere Spielzeit.

Der 27-jährige Stürmer wechselte erst zur Rückrunde zu Hertha Zehlendorf und erzielte dort beachtliche 11 Tore in nur 13 Einsätzen. Auf die Saison gesehen konnte er 21 Pflichtspieltore in 29 Einsätzen verbuchen.

Mit seiner Kaltschnäuzigkeit im Strafraum sowie seiner körperlichen Präsenz machte der 1,85m große Portugiese auf sich aufmerksam. Zuvor war Baró unter anderem für Germania Halberstadt und Einheit Wernigerode aktiv, wo er sich kontinuierlich zu einem der gefährlichsten Offensivspieler der Region entwickelte. In der Berliner Amateurfußballszene wurde er zuletzt als einer der besten Spieler der Saison 2024/25 nominiert.

„Wir freuen uns, dass wir diesen Transfer noch realisieren konnten und bedanken uns ausdrücklich bei Hertha Zehlendorf für die konstruktiven Gespräche“ sagt HFC-Sportdirektor Daniel Meyer. „Bocar ist ein Vollblutstürmer mit beeindruckender Quote, der mit seinen Auftritten in der Liga Begehrlichkeiten geweckt hat. Wir hoffen, dass er diese bestätigen und unsere Fans mit vielen Toren erfreuen kann.“

 

Quelle: Pressemitteilung und Foto Hallescher FC