Kategorie: Regionalliga Bayern

Bayern II gewinnt Münchner Stadtderby – Rot für Trainer Dante!

Der FC Bayern München II hat das mit Spannung erwartete Stadtderby gegen den TSV 1860 München mit 4:2 gewonnen! Im ersten Viertliga-Duell der beiden Stadtrivalen seit 2021 setzten sich die Bayern-Amateure am 15. Spieltag der Regionalliga Bayern in einer torreichen und temporeichen Partie durch.

Heinz (12., 40.) und Binder (23.) sorgten bereits vor der Pause für eine 3:1-Führung der Gäste. Leone (28.) und Erdogan (51.) brachten die Löwen zwischenzeitlich wieder heran, ehe der eingewechselte Degraf (75.) den Derbysieg der Bayern perfekt machte.

Für eine kuriose Szene sorgte Bayern-Trainer Dante: Ausgerechnet an seinem 43. Geburtstag sah der Coach in der 59. Minute die Rote Karte, nachdem er offenbar einen Ball auf das Spielfeld geworfen hatte.

Trotz einer starken Druckphase im zweiten Durchgang gelang den Löwen kein weiterer Treffer. Die Bayern-Amateure nutzten dagegen die defensiven Schwächen des TSV 1860 konsequent aus und sicherten sich den Derbysieg.

München ist zumindest in der Regionalliga an diesem Sonntag rot!

Trainerwechsel beim TSV Aubstadt: Bozesan geht, Francic übernimmt

Der TSV Aubstadt und Cheftrainer Claudiu Bozesan haben ihre Zusammenarbeit mit sofortiger Wirkung im gegenseitigen Einvernehmen beendet. Nach vereinsinternen Gesprächen kamen beide Seiten zu dem Entschluss, dass die Mannschaft nach der sportlichen Entwicklung der vergangenen Wochen einen neuen Impuls benötigt.

Bozesan führte den TSV Aubstadt in der vergangenen Saison auf einen starken 6. Tabellenplatz in der Regionalliga Bayern. Zudem steht der Verein in dieser Spielzeit weiterhin im Halbfinale des Bayerischen Verbandspokals. Der TSV bedankte sich ausdrücklich für seinen Einsatz, seine Leidenschaft und die erfolgreiche Zusammenarbeit.

Die Nachfolge übernimmt Josef Francic, der die Mannschaft ab sofort betreuen wird. Der Verein setzt darauf, mit dem neuen Trainer frische Impulse zu erhalten und schnell wieder in die Erfolgsspur zurückzufinden.

Quelle: Facebook TSV Aubstadt e.V.

SpVgg Bayreuth: Gemeinsam den eingeschlagenen Weg weitergehen

Die sportlichen Ergebnisse der vergangenen Wochen entsprechen nicht den eigenen Ansprüchen der SpVgg Bayreuth. Dennoch sieht Geschäftsführer Lorenz Röthlingshöfer keinen Anlass, vom eingeschlagenen Weg abzuweichen. Das Vertrauen in Cheftrainer Lukas Kling, sein Trainerteam und die Mannschaft ist unverändert groß.

Nach dem jüngsten Auftritt in Ansbach richtet sich der Blick bei der SpVgg Bayreuth bereits wieder nach vorne. Auch wenn das Ergebnis erneut nicht den eigenen Vorstellungen entsprach, sah Geschäftsführer Lorenz Röthlingshöfer gegenüber den vergangenen Wochen wieder Schritte in die richtige Richtung.

„Natürlich können und wollen wir mit den Ergebnissen der vergangenen Wochen nicht zufrieden sein. Aber wir haben in Ansbach wieder eine Mannschaft gesehen, die sich Möglichkeiten herausgespielt hat und wieder zu Abschlüssen gekommen ist. Das war ein Schritt in die richtige Richtung. Jetzt müssen wir uns für diesen Aufwand auch wieder belohnen.“

Dabei gehe es insbesondere darum, im letzten Drittel konsequenter zu werden, in entscheidenden Situationen die richtigen Entscheidungen zu treffen und vorhandene Möglichkeiten wieder in Tore umzumünzen.

„Fußball wird am Ende an Toren und Punkten gemessen. Wir müssen deshalb daran arbeiten, vor dem Tor konsequenter zu werden und gleichzeitig über die gesamte Spielzeit die notwendige Konzentration und Stabilität zu behalten. Das sind Dinge, die wir beeinflussen können – und genau dort müssen wir ansetzen.“

Dass die aktuelle Situation nach einer starken Vorbereitung und einem gelungenen Saisonstart enttäuschend ist, will Röthlingshöfer dabei nicht kleinreden.

„Natürlich haben wir uns nach der Vorbereitung und den ersten guten Spielen einen besseren Verlauf in der Liga gewünscht. Das ist überhaupt keine Frage. Gleichzeitig haben wir aber schon vor der Saison gesagt, dass das keine einfache Spielzeit werden wird. Wir haben einen großen Umbruch hinter uns und mit der Reamateurisierung bewusst einen neuen Weg eingeschlagen. Dass dabei nicht von Beginn an alles funktioniert und es Rückschläge geben kann, war uns bewusst. Entscheidend ist jetzt, wie wir damit umgehen und dass wir den nächsten Entwicklungsschritt machen.“

Bereits zuletzt hatte Röthlingshöfer die tägliche Arbeit des Trainerteams, die akribische Vorbereitung sowie die sportliche Entwicklung hervorgehoben und eine grundsätzliche Trainerdiskussion als verfrüht bezeichnet. An dieser Einschätzung habe sich nichts geändert.

„Ich sehe die tägliche Arbeit von Lukas und seinem Team sehr genau. Ich sehe, wie intensiv Spiele vorbereitet und aufgearbeitet werden und wie klar an den Themen gearbeitet wird, die uns momentan noch fehlen. Für mich stellt sich die Trainerfrage deshalb nicht.“

Das Vertrauen des Geschäftsführers beschränkt sich dabei nicht auf den Trainerstab.

„Ich bin auch weiterhin von der Qualität und vom Potenzial unserer Mannschaft überzeugt. Wir haben bewusst viele Spieler dabei, die sich noch entwickeln können und sollen. Wir haben in dieser Saison schon gesehen, was in dieser Mannschaft steckt. Jetzt geht es darum, diese Qualität konstanter auf den Platz zu bekommen und sich für die eigene Arbeit wieder mit Ergebnissen zu belohnen.“

Für Röthlingshöfer ist der eingeschlagene Weg zudem deutlich größer als die aktuelle sportliche Situation der Regionalligamannschaft. Die gemeinsam entwickelte sportliche Ausrichtung ist inzwischen auch über die erste Mannschaft hinaus im Verein verankert.

„Die Philosophie und die sportlichen Grundgedanken, die wir gemeinsam verfolgen, betreffen nicht nur unsere erste Mannschaft. Wir haben diese Linie bereits in unserem Nachwuchsbereich implementiert und wollen eine klare Verbindung zwischen NLZ, zweiter Mannschaft und erster Mannschaft schaffen. Spieler sollen bei uns möglichst einheitliche Prinzipien kennenlernen und dadurch perspektivisch den nächsten Schritt innerhalb des Vereins machen können. Lukas und sein Trainerteam sind ein wichtiger Bestandteil dieser sportlichen Entwicklung.“

Gerade deshalb sei es aus Sicht des Geschäftsführers falsch, aufgrund einer schwierigen Phase die grundsätzliche Ausrichtung infrage zu stellen.

„Wir werden jetzt nicht anfangen, aufgrund einiger negativer Ergebnisse alles über Bord zu werfen. Wir haben uns bewusst für diesen Weg entschieden und sehen auch, was sich innerhalb des Vereins bereits entwickelt. Ich habe volles Vertrauen in Lukas, sein Trainerteam und in das Potenzial unserer Mannschaft. Jetzt müssen wir gemeinsam weiterarbeiten und dafür sorgen, dass sich diese Entwicklung bei unserer ersten Mannschaft wieder in Toren und Punkten widerspiegelt.“

Quelle: Pressemitteilung SpVgg Oberfranken Bayreuth Spielbetriebs-GmbH

 

EILMELDUNG: DFB macht bei der Regionalliga-Reform ernst!

Der Deutsche Fußball-Bund hat offiziell einen Außerordentlichen Bundestag für den 18. Dezember 2026 einberufen. Dort soll über die Zukunft der Regionalligen entschieden werden.

Im Mittelpunkt steht das Kompassmodell, das eine Reduzierung von derzeit fünf auf künftig vier Regionalliga-Staffeln vorsieht. Ziel ist es, dass ab der Saison 2028/29 alle Regionalliga-Meister direkt in die 3. Liga aufsteigen. Die Saison 2027/28 soll als Qualifikationsspielzeit dienen.

Ein weiterer wichtiger Punkt: Der DFB möchte künftig auch die Trägerschaft der Regionalligen übernehmen.

DFB-Präsident Bernd Neuendorf betont: „Es ist für Vereine, Spieler und Fans kaum nachvollziehbar, dass es fünf Meister gibt, aber nicht alle den Aufstieg in die 3. Liga schaffen können.“

Im Dezember fällt damit eine richtungsweisende Entscheidung für den deutschen Fußball.

Quelle: Kicker.de

DFB will Regionalliga-Reform zur Chefsache machen!

Die Regionalliga-Reform nimmt wieder Fahrt auf!

Der Deutsche Fußball-Bund (DFB) will die Reform der Regionalligen offenbar zur Chefsache machen. Nach übereinstimmenden Berichten von Bild und kicker soll auf dem DFB-Bundestag im Herbst über das Kompass-Modell abgestimmt werden.

Sollte das Modell beschlossen werden, würden künftig alle vier Regionalliga-Meister direkt in die 3. Liga aufsteigen. Dafür würde die Zahl der Regionalliga-Staffeln von fünf auf vier reduziert. Die Einteilung der Vereine soll mithilfe geografischer Kriterien erfolgen, sodass regionale Duelle möglichst erhalten bleiben.

Die Reform war Ende Juni noch gescheitert, weil sich die fünf Regionalliga-Regionen nicht auf ein gemeinsames Modell einigen konnten. Besonders im Nordosten sorgte das bisherige Aufstiegssystem zuletzt für großen Unmut – allen voran beim 1. FC Lok Leipzig, der trotz dreier Meisterschaften seit 2020 jeweils in den Aufstiegsspielen scheiterte.

Noch ist nichts beschlossen, doch der DFB scheint die jahrelange Diskussion nun endgültig beenden zu wollen.

Brandbrief der Fanszene des SV Wacker Burghausen!

Unruhe beim SV Wacker Burghausen!

Die aktive Fanszene des Regionalligisten hat sich mit einer deutlichen Stellungnahme an die Öffentlichkeit gewandt und erhebt schwere Vorwürfe gegen die Vereinsführung.

Kritisiert werden unter anderem fehlende Transparenz, mangelnde Professionalität, fehlende Selbstreflexion, zu wenig Basisnähe sowie eine aus Sicht der Fans zunehmend schlechte Außendarstellung des Vereins. Wörtlich heißt es: „Der SV Wacker Burghausen als Gesamtkonstrukt ist im Jahr 2026 mehr Schein als Sein.“

Ausdrücklich von der Kritik ausgenommen werden hingegen die Mannschaft und das Trainerteam. Gleichzeitig zeigen sich die Anhänger selbstkritisch: „Wir haben zu lange zugesehen und uns zu zurückhaltend positioniert.“

Neben den sportlichen Problemen sehen die Fans strukturelle Defizite als Hauptursache der Entwicklung. Sie fordern mehr Transparenz, klare Verantwortlichkeiten und Veränderungen in der Vereinsführung.

Hier der komplette Brandbrief der Wacker-Fanszene:

„Es ist allerhöchste Zeit für Veränderung! Warum? Fehlende Transparenz, mangelnde Professionalität in gewissen Bereichen, fehlende Selbstreflexion, zu wenig Basisnähe und eine zunehmend katastrophale Außendarstellung – der SV Wacker Burghausen als Gesamtkonstrukt ist im Jahr 2026 mehr Schein als Sein. Die Liste der Missstände ist lang. Der Fisch stinkt unübersehbar vom Kopf. Nach außen bröckelt die Fassade des einstigen Aushängeschilds der Region immer weiter. Bei genauerem Hinsehen wird deutlich, dass die Probleme längst tiefer reichen. Der „Fall Leitner“ ist dabei nur einer von vielen Vorgängen und letztlich der Tropfen, der das Fass zum Überlaufen gebracht hat.

Selbstkritisch müssen wir feststellen, dass wir als aktive Fanszene zu lange zugesehen und uns zu zurückhaltend positioniert haben. Ein essenzieller Punkt, den wir dabei besonders hervorheben möchten, ist die Mitgliedschaft im Verein, die von uns nicht ausreichend genutzt wurde, um den Entwicklungen innerhalb des Vereins angemessen zu begegnen. Dennoch haben wir von unserer Seite immer wieder versucht, am gemeinsamen Tisch Lösungen zu finden. Gespräche wurden geführt und Vertrauen entgegengebracht. Umso ernüchternder war es, im Anschluss immer wieder feststellen zu müssen, wie wenig nachhaltig diese Gespräche tatsächlich Wirkung gezeigt haben.

Der seit geraumer Zeit leider jährlich anstehende personelle Neuanfang, der Exodus fähiger und verdienter Personen sowie die damit einhergehende fehlende Konstanz und Basis sind aus unserer Sicht kein Zufall. Vielmehr sind sie die Konsequenz der vorherrschenden Strukturen und Rahmenbedingungen. Wo Kontinuität, Vertrauen, Professionalität und eine gemeinsame Perspektive fehlen, kann keine nachhaltige und zukunftsfähige Entwicklung entstehen. Dasselbe gilt für die aus unserer Sicht gefährliche finanzielle Abhängigkeit von einer einzelnen Person. Ebenso kritisch sehen wir die fehlende Transparenz rund um den Verkauf der vereinseigenen Anteile (mittlerweile 49 Prozent) an der Fußball-GmbH.

Bei Vorgängen von einer derartigen Tragweite – insbesondere wenn es um das letzte verbliebene Tafelsilber des Vereins geht – erwarten wir nachvollziehbare Informationen sowie eine offene, verständliche und zeitnahe Kommunikation gegenüber den Mitgliedern. Ganz ausdrücklich möchten wir betonen: Unsere Kritik richtet sich nicht gegen die Mannschaft oder das Trainerteam. Beide genießen unsere volle Unterstützung. Sie tragen nicht die Verantwortung für die strukturellen und organisatorischen Probleme, die wir hier ansprechen. Uns ist bewusst, dass niemand frei von Fehlern ist. Ebenso sind die derzeit schwierigen wirtschaftlichen Rahmenbedingungen im Umfeld des Vereins nachvollziehbar.

Gerade deshalb braucht es jedoch Verantwortungsbewusstsein, Transparenz und die Bereitschaft zur Selbstkritik. Wenn in der Öffentlichkeit zunehmend der Eindruck entsteht, dass zentrale Bereiche unseres Vereins nicht nur schlecht geführt, sondern nachhaltig beschädigt werden, ist der Punkt erreicht, an dem Wegschauen keine Option mehr sein kann. Es braucht Veränderung. Nicht irgendwann, sondern jetzt. Wir erwarten einen offenen und ehrlichen Umgang mit den bestehenden Problemen, transparente Entscheidungen und klare, belastbare Verantwortlichkeiten. Der SV Wacker Burghausen gehört nicht einzelnen Personen. Er gehört seinen Mitgliedern, seinen Anhängern und allen Menschen, die diesen Verein seit bald einhundert Jahren tragen und gestalten.“

Quelle: Kicker.de / Fupa.net

TSV Aubstadt rechtskräftig verurteilt: Schwarzgeld-Affäre aufgearbeitet

Mehr als drei Jahre nach der Zoll-Razzia ist das Verfahren gegen den TSV Aubstadt abgeschlossen. Wie die Ermittlungsbehörden mitteilten, wurde für den Zeitraum von 2018 bis 2023 ein verdecktes, illegales Entlohnungssystem für die erste Herrenmannschaft nachgewiesen.

Nach Angaben von Zoll und Staatsanwaltschaft wurden Spieler und Trainer offiziell häufig als Minijobber geführt, tatsächlich jedoch mit nicht gemeldeten Barzahlungen, Handgeldern sowie Punkt-, Aufstiegs- und Einsatzprämien entlohnt. Der entstandene Schaden beläuft sich auf rund 1,13 Millionen Euro zuzüglich eines Steuerschadens im sechsstelligen Bereich.

Die Verantwortlichen legten Geständnisse ab, zeigten sich kooperativ und beglichen sämtliche Sozialversicherungsbeiträge sowie Steuern nachträglich. Das Amtsgericht Würzburg verhängte einjährige Freiheitsstrafen auf Bewährung sowie Geldstrafen zwischen 90 und 300 Tagessätzen.

Sportliche Konsequenzen hat das Urteil nicht. Weder die Regionalliga-Mannschaft noch die Reserve in der Landesliga werden sanktioniert. Künftig soll die neu gegründete TSV Aubstadt Fußball GmbH den semiprofessionellen Fußballbereich verantworten und ähnliche Vorfälle verhindern.

Quelle: Kicker.de

Fehlstart für den 1. FC Schweinfurt!

Der Absteiger aus der 3. Liga hat den Auftakt in die Regionalliga Bayern deutlich verpatzt. Im Eröffnungsspiel der Saison 2026/27 musste sich der 1. FC Schweinfurt im unterfränkischen Derby dem TSV Aubstadt klar mit 1:5 geschlagen geben.

Nach dem großen personellen Umbruch und mit einem neuen Trainer an der Seitenlinie offenbarte Schweinfurt bereits zum Saisonstart deutliche Abstimmungsprobleme. Aubstadt nutzte die Unsicherheiten konsequent aus und setzte mit dem verdienten Heimsieg direkt ein Ausrufezeichen.

Die restlichen Partien des 1. Spieltags:
Freitag
18:00 Uhr | VfB Eichstätt – FV Illertissen
18:00 Uhr | TSV Schwaben Augsburg – TSV Buchbach
18:30 Uhr | TSV Landsberg – FC Memmingen
18:30 Uhr | DJK Vilzing – 1. FC Nürnberg II
19:00 Uhr | SpVgg Bayreuth – FC Augsburg II
19:00 Uhr | FC Bayern München II – SC Eltersdorf
19:00 Uhr | SpVgg Ansbach – Wacker Burghausen

Samstag
14:00 Uhr | SpVgg Unterhaching – SpVgg Greuther Fürth II

Regionalliga-Reform vorerst gescheitert!

Die Hoffnung auf ein bundesweit einheitliches Aufstiegsmodell zur Saison 2028/29 ist vorerst geplatzt. Die Vereine der fünf Regionalligen haben in ihren Abstimmungen kein gemeinsames Votum abgegeben.
Die Ergebnisse:
  • West: 60,9 % für das Kompassmodell
  • Nord: 61,5 % für das Kompassmodell
  • Nordost: 76,3 % für das Kompassmodell
  • Südwest: 93,1 % für das Regionenmodell
  • Bayern: 52,4 % für die Ausarbeitung weiterer Modelle
Da sich nicht alle fünf Regionen auf dasselbe Modell verständigen konnten, wird die geplante Reform zur Saison 2028/29 nicht umgesetzt. Die Arbeit der DFB-Arbeitsgruppe ist damit zunächst beendet.
Bemerkenswert: Die Vereine der Regionalliga Südwest sprachen sich mit großer Mehrheit für das Regionenmodell aus und bekräftigten gleichzeitig ihren Wunsch nach einer fairen Lösung nach dem Grundsatz: „Meister müssen aufsteigen.“
Wie es nun weitergeht, wollen die Regionalliga-Träger gemeinsam mit dem DFB beraten.
Quelle: Pressemitteilung RLSW Regionalliga Südwest GmbH

Tobias Kordick verabschiedet sich nach seiner Frühjahrsaushilfe im Verein

Im Lager des Fußballregionalligisten DJK Vilzing fallen in diesen Tagen die letzten Entscheidungen rund um den Kader für die neue Spielzeit. Nun steht auch fest, dass sich Tobias Kordick (30) nach seiner Kurzzeitrückkehr im Frühjahr wieder verabschiedet. Der mittlerweile 30-jährige Angreifer hatte im Sommer 2025 eine längere Pause eingelegt, wurde im März 2026 aufgrund der akuten Personalprobleme spontan reaktiviert und kam in der Restrückrunde 25/26 noch auf 12 Regionalligaeinsätze. „Wir sind nach wie vor Tobi sehr dankbar, dass er sich in der schwierigen Phase spontan bereiterklärt hatte, auszuhelfen. Das spricht natürlich für seinen feinen Charakter. Überhaupt ist es total schade, dass für Tobi seine Zeit als Spieler bei uns im Verein nun endgültig zu Ende geht, er war in all´ den Jahren immer eine tolle Bereicherung für uns auf allen Ebenen“, gibt Vilzing´s 1. Abteilungsleiter Roland Dachauer zu Protokoll. „Tobi orientiert sich in vielen Dingen aktuell neu, sodass auch nochmal eine sportliche neue Herausforderung für ihn absolut Sinn macht. Wenn er mal wieder zu uns zurückkehren möchte, stehen ihm immer alle Türen offen, in welche Rolle auch immer,“ informiert Dachauer.

Tobias Kordick war im Sommer 2014 als ganz junger Spieler an den Huthgarten gewechselt und verbrachte mit zwischenzeitlicher Unterbrechung beim ASV Cham insgesamt acht Jahre bei den Schwarzgelben. In dieser Zeit feierte der Ränkamer große Erfolge mit den Huthgartenkickern – unter anderem natürlich den historischen Regionalligaaufstieg im Jahr 2022 und die Vizemeisterschaft in der Regionalliga Bayern im Jahr 2024.

Kordick verlässt den Verein mit noch unbekanntem Ziel.

Quelle: Pressemitteilung DJK Vilzing