Kategorie: Regionalliga Bayern

SVA beendet die Zusammenarbeit mit Aytac Sulu, Dusan Drakulic und Sandro Sirigu einvernehmlich

Viktoria Aschaffenburg hat im Zuge der Neuausrichtung des Vereins personelle Entscheidungen im sportlichen Bereich getroffen.

Nach einer detaillierten Analyse und einem vertrauensvoll geführten Gespräch zwischen dem neu gewählten Vorstand und den sportlich Verantwortlichen haben sich alle Beteiligten am Montagnachmittag (10.11.) auf die einvernehmliche Beendigung der Zusammenarbeit mit sofortiger Wirkung verständigt. Cheftrainer Aytac Sulu (39), Co-Trainer Dusan Drakulic (36) und Sportlicher Leiter Sandro Sirigu (37) waren zur Spielzeit 2025/26 an den Schönbusch gekommen.

Ausschlaggebend für die Entscheidung waren nicht die sportlichen Leistungen der Mannschaft, sondern vielmehr die neue mittel- und langfristige sportliche Ausrichtung des neuen Vorstandes unter Berücksichtigung der vorhandenen finanziellen Mittel.

„Die Analyse der jüngsten Entwicklungen hat gezeigt, dass wir unterschiedliche Standpunkte zur langfristigen Ausrichtung haben und sind gemeinsam zu dem Entschluss gekommen, die Zusammenarbeit zum jetzigen Zeitpunkt und noch vor der Winterpause zu beenden“, erklärt Sportvorstand Felix Magath die Beweggründe, die zu der Entscheidung geführt haben.

Vorerst wird die Mannschaft im Trainingsbetrieb sowie in den kommenden Pflichtspielen von Daniel Soldevilla (39) und Jürgen Bleistein (57) betreut – beide gehörten noch bis zum Sommer dem weiß-blauen Trainerteam an und kennen somit die Strukturen des Vereins als auch einige Spieler des aktuellen Kaders.

Über die Besetzung der Position des Sportlichen Leiters wird noch beraten und entschieden.

Der SV Viktoria 01 Aschaffenburg bedankt sich bei Aytac Sulu, Dusan Drakulic und Sandro Sirigu für die geleistete Arbeit sowie das große Engagement am Schönbusch und wünscht allen privat und beruflich alles Gute.

 

Quelle: Pressemitteilung SV Viktoria Aschaffenburg

Rassismus-Vorfall überschattet Regionalliga-Spiel in Bayern

Nach dem 2:2 zwischen dem FC Memmingen und der SpVgg Ansbach vom vergangenen Freitagabend steht ein schwerwiegender Vorwurf im Raum: Ein Ansbacher Spieler soll von einem Zuschauer mit rassistischen Affenlauten beleidigt worden sein.

Die SpVgg Ansbach spricht von einem „inakzeptablen und zutiefst beschämenden Verhalten“ und kündigte an, alle rechtlichen Schritte einzuleiten. Auch der FC Memmingen bestätigte, dass der Schiedsrichter über den Vorfall informiert wurde – dieser wurde laut Verein im Spielbericht vermerkt.

Beide Clubs und die zuständigen Verbände wollen den Fall nun aufklären.

 

Quelle: Pressemitteilung Kicker

Einsatz und Leidenschaft bringen einen Punkt gegen Würzburg

Alles reingeworfen und verdient mit viel Leidenschaft einen Punkt erkämpft: Diese Bilanz lässt sich nach dem 0:0-Unentschieden der SpVgg Bayreuth am heutigen Nachmittag in der Regionalliga Bayern gegen das Spitzenteam Kickers Würzburg ziehen. Die Gelb-Schwarzen bleiben damit zwar weiterhin seit mittlerweile sieben Partien ohne Sieg in der Liga, der Teilerfolg ist aber als ganz wichtig für die Moral des Teams zu werten.

Ohne die verletzten Torhüter Lucas Zahaczewski und Maurice Dehler sowie die Feldspieler Felix Heim, Marco Zietsch und Ben Fischer trat die Altstadt vor 1.519 Zuschauern im Hans-Walter-Wild-Stadion gegen den Tabellendritten Würzburger Kickers an.

Die Unterfranken versuchten von Anfang an mit viel Ballbesitz ihrer Favoritenrolle gerecht zu werden. In der 14. Minute hatte Tarsis Bonga aus zehn Metern die große Chance zum 1:0 für die Kickers, verzog aber knapp. In der 17. Minute zog dann Alexander Seidel auf der Gegenseite aus 30 Metern ab, traf aber nur das Außennetz des Würzburger Tores. Beide Teams schenkten sich in der Partie nichts.

In der 25. Minute hatte die Altstadt die Möglichkeit zur Führung, nach einer Hereingabe von Julian Bell brachte Mittelstürmer Thomas Winklbauer den Ball aber nicht richtig unter Kontrolle, der Würzburger Keeper Johann Hipper blieb letztlich Sieger. Bayreuth stemmte sich mit viel Energie und Teamgeist gegen den Sturmdrang der Gäste.

Nach der kämpferisch und energetisch richtig guten ersten Hälfte ging die SpVgg letztlich mit einem verdienten und leistungsgerechten 0:0 in die Halbzeitpause. Auch zu Beginn der zweiten Hälfte standen die Bayreuther tief in der Abwehr und lauerten auf Kontermöglichkeiten. In der 54. Minute hatte Tim Kraus aus etwa elf Metern halbrechter Position eine Top-Chance für die Würzburger, sein Schuss ging aber knapp links am Tor vorbei.

Die Partie gestaltete sich jetzt recht zerfahren. Nach einer Stunde musste Lukas Quirin das Feld verletzungsbedingt verlassen, für ihn kam Patrick Scheder. In der 64. Minute hatten die Würzburger nach Vorarbeit des eingewechselten Jermain Nischalke durch Dominik Meisel eine weitere gute Möglichkeit, ein Bayreuther Abwehrspieler warf sich jedoch erfolgreich in den Weg. In der 66. Minute traf Tim Kraus für die Gäste nur das Außennetz. Nur eine Minute später musste Edwin Schwarz auf der Linie bei einer weiteren Nischalke-Chance klären (67.). Die Würzburger steigerten deutlich den Druck, Bayreuth blieb aber aggressiv und hielt weiter mit aller Kraft dagegen.

In der 85. Minute hatte der eingewechselte Patrick Scheder per Kopf die große Chance zum Bayreuther „Lucky-Punch“, verfehlte aber knapp das Würzburger Gehäuse. In der 90. Minute hatte Julian Bell eine weitere Bayreuther Möglichkeit, der Ball kam aber zu zentral und war eine sichere Beute von Gästekeeper Johann Hipper.

Letztlich blieb es beim für die Altstadt hart erkämpften 0:0 und einem Punkt. Die Bayreuther haben jetzt nach 13 Partien 14 Zähler auf dem Konto und bleiben weiter auf Tabellenplatz 13. Am kommenden Freitag, 17. Oktober, um 19 Uhr wartet für die Bayreuther bei Spitzenreiter SpVgg Unterhaching eine weitere Herkulesaufgabe in der Regionalliga Bayern.

SpVgg-Geschäftsführerin Dr. Nicole Kalemba zeigte sich nach der Partie „unheimlich glücklich darüber, dass wir heute mal das auf den Platz gebracht haben, was wir von den Spielern verlangen – Leidenschaft, Kampf, wir sind in die Zweikämpfe gegangen. Wir haben ein sehr gutes Spiel gemacht. Deshalb bin ich unheimlich stolz auf die Mannschaft und das Trainerteam. Wir müssen einfach nur an uns selbst glauben und dann funktioniert das auch. Wir hätten uns vielleicht sogar noch mit dem ein oder anderen Treffer belohnen können, aber wir sind zufrieden mit diesem Punkt gegen einen Aufstiegskandidaten“, so die Altstadt-Chefin.

Unschöne Vorkommnisse vor dem Spiel

Vor dem Spiel kam es zu äußerst unschönen Vorkommnissen. Sogenannte „Fans“ der Würzburger Kickers haben laut Dr. Kalemba einigen Sachschaden angerichtet, deswegen konnte der Einlass ins Hans-Walter-Wild-Stadion auch erst ab 13.20 Uhr erfolgen. An der kompletten Gegentribüne, dem sogenannten „Biest“, wo die Treuesten der treuen Altstadt-Fans stehen, gab es Zerstörungen, es wurde Farbe verschüttet etc. Vor der Stadionöffnung mussten daher erst die gröbsten Dinge beseitigt werden. „Alles nicht so toll“, kommentierte die Geschäftsführerin der SpVgg.

Quelle: Pressemitteilung SpVgg Bayreuth

FC Memmingen – SpVgg Ansbach 2:2 (0:0)

Memmingen (ass).
Wer bei Regionalliga-Heimspielen des FC Memmingen früher nach Hause geht, verpasst etwas. Mit einer Wahnsinns-Schlussphase wurde gegen die SpVgg Ansbach noch einen Zwei-Tore-Rückstand wettgemacht. Die späten Treffer von David Günes und Jakob Gräser in den letzten fünf Minuten bescherten beim 2:2 (0:0) Unentschieden noch einen glücklichen Punkt. Die Gäste wiederum konnten eine starke Vorstellung nicht mit einem „Dreier“ krönen, blieben damit aber im siebten Spiel in Folge ungeschlagen.

„Wer uns kennt, weiß dass wir bis zum Ende daran glauben, egal wie’s steht“, lobte FCM-Trainer Matthias Günes wiederum die Moral seiner Truppe, auch wenn es über weite Strecken vor 625 Zuschauern so gar nicht rund lief. Die Mittelfranken traten mit ihrer Erfolgsserie im Rücken selbstbewusst, aggressiver und zielstrebiger auf. „Ansbach hat vor allem in der ersten Halbzeit das Spiel auf den Platz gebracht, das wir eigentlich selbst auf den Platz bringen wollten. Wir mussten viele brenzlige Situationen überstehen“, war der Memminger Trainer froh, nicht schon in der ersten Halbzeit in Rückstand geraten zu sein.

Bei den beiden Gegentreffern in der zweiten Hälfte half die FCM-Abwehr zwar kräftig mit, sowohl das 0:1 durch Niklas Seefried (51.) und das 0:2 durch … aus der Drehung ( ) waren aber auch technisch anspruchsvoll gemacht. Günes hatte dennoch das Gefühl, dass die Gäste irgendwann dem hohen Aufwand, den sie betrieben hatten, Tribut zollen mussten: „Auch haben unsere Jungs, die von der Bank kamen, nochmal richtig Energie reingebracht“. U19-Junior Luan Fusaro feierte angesichts einiger Ausfälle mit seiner Einwechslung in der … Minute sein Regionalliga-Debüt. Nach einem weiten Pass von Maximilian Dolinski legte der erst 17-jährige für David Günes zum Anschlusstreffer auf. (85.) Fusaro und Günes bereiteten auch den umjubelten Ausgleich von Kapitän Gräser vor (90.). In der Nachspielzeit wollte Torhüter Dominik Dewein noch mehr und schickte seine Vorderleute mit weiten Abschlägen auf die Reise. Aber der Siegtreffer wäre an diesem Abend wohl zu viel des Guten gewesen.
Ansbachs junger Trainer Niklas Reutelhuber (26) kriegte sich nach dem Abpfiff gar nicht ein, tigerte noch eine Viertelstunde nach Abpfiff über den Platz, ging nicht zur obligatorischen Pressekonferenz und ließ sich bei BFV.TV nur einen Satz entlocken: „Wenn man ein Fußballspiel in der Regionalliga Bayern gewinnen will, muss man 90 Minuten Vollgas gaben und 90 Minuten performen und wenn man nur 85 Minuten performt, reicht’s net“.

Unschön ließ sich ein Vermerk im Spielbericht: Die Ansbacher ließen Schiedsrichter Lothar Ostheimer vermerken, dass kurz vor Schluss der Spieler Noah Gebre laut Teammanager Stefan Dehm von einem Memminger Zuschauer hinter der Bank durch Affenlaute rassistisch beleidigt worden sei. Das Schiedsrichtergespann und Ordnungspersonal hatten den Vorfall selbst nicht wahrgenommen.
Positiv bleibt aus Memminger Sicht festzuhalten: Der Aufsteiger hat nach 13 Spieltagen 20 Punkte auf dem Konto. Und auch wenn in den letzten fünf Heimspielen „nur“ sieben Punkte geholt wurden, blieb die Mannschaft in diesen fünf Partien daheim immerhin ungeschlagen. Die beiden nächsten Aufgaben am kommenden Freitag beim Tabellenvierten Wacker Burghausen und am 25. Oktober zuhause gegen Spitzenreiter SpVgg Unterhaching haben es in sich.

FC Memmingen: Dewein – Dolinski, Gräser, Bauer, Barbera – Lutz, Schmidt, Bergmann (67. Mihajlovic) – Maier (63. Yel), D. Günes (90. + 2 Leyla), Nollenberger (81. Fusaro).

SpVgg Ansbach: Schiefer – Rhani (61. Oberseider), Dietrich (C), Seefried (85. Abadjiew), Kroiß, Ücüncü (67. Müller), Puscher, Weeger, Angermeier (77. Althaus), Hayer (59. Gebre), Manz.

Tore: 0:1 (51.) Seefried, 0:2 (60.) Kroiß, 1:2 (86.) D. Günes, 2:2 (90.) Gräser. – Schiedsrichter: Ostheimer (TSV Sulzberg). – Gelbe Karten: Dolinski, Schmidt / Rhani. – Zuschauer: 625.

Quelle: Pressemitteilung FC Memmingen

Das Kollektiv soll es auch gegen Ansbach wieder richten

Memmingen (ass).
Klassische Mittelstürmer sind quer durch alle Fußballklassen mittlerweile rar gesät. Auch Regionalligist FC Memmingen (7. Platz / 19 Punkte) hat das Problem, aktuell keinen typischen Torjäger in seinen Reihen zu haben. Mit Philipp Kirsamer fällt eine im Sommer verpflichtete Offensivhoffnung noch längere Zeit aus. Auf die Ausfallliste gesellt sich nun auch nun Nachwuchstalent Fabian Kroh (19 Jahre), ebenfalls Position Mittelstürmer. Wenn am Freitagabend (19 Uhr) gegen die SpVgg Ansbach (9. Platz / 15 Punkte) in der Arena an der Bodenseestraße noch einmal unter Flutlicht gespielt wird, müssen also wieder andere Lösungen auf dem Weg zum Tor gefunden werden. Trainer-Neffe David Günes wurde für diese Position schon seit einiger Zeit „umfunktioniert“. Der 19-jährige erzielte in dieser Position heuer schon drei Treffer. Gefährlich sind die Memminger auch immer wieder über die schnellen Außenleute Nico Nollenberger (4 Tore) und Pascal Maier (1 Tor).

In den Wochen vor der knappen 0:1 Niederlage beim Meisterschafts-Mitfavoriten Würzburger Kickers am vergangenen Wochenende, gab es eine Reihe Spieler, die erstmals in der Regionalliga einnetzten: Marcello Barbera mit seinem Blitztreffer nach seiner Einwechslung beim 1:1 gegen Fürth II, Timo Schmidt beim 1:1 gegen Bayreuth, Kroh beim 3:1 Erfolg bei Schwaben Augsburg und Luis Vetter beim 3:2 Derbysieg gegen Illertissen.

Vom aktuell zur Verfügung stehenden Stamm stehen damit – abgesehen von Torhüter Dominik Dewein – nur noch Michael Bergmann und Maximilian Dolinski als Premieren-Torschützen aus. Ob es für einen der beiden gegen Ansbach klappt? „Dolli ist mit seiner Position natürlich nicht so in den Torraumszenen, sondern eher der Mann für den vorletzten Ball“, merkt Trainer Matthias Günes an, dass der Außenverteidiger nicht nur hinten abräumt, sondern auch schon das eine oder andere Mal mit seinen wuchtigen Flanken an Treffern beteiligt war oder zumindest für gefährliche Situationen sorgte.

„Inhaltlich haben wir uns schon wieder was überlegt, wo wir Ansbach wehtun könnten“, lässt sich Günes vorab noch nicht wirklich in die Karten schauen. Klar scheint: Das Kollektiv soll es wieder lösen. Ähnlich strukturiert ist übrigens auch der Gegner. Die bislang 23 erzielten Ansbacher Treffer verteilen sich auf zehn verschiedene Spieler. Weil die seit sechs Spieltagen ungeschlagenen Mittelfranken auch schon 23 Gegentore schlucken mussten, rechnet Günes vor dem Auftakt des Memminger Jahrmarkts, dass es eine „wilde Fahrt mit offenem Visier“ geben könnte.

Die Verletztenliste des FCM ist zuletzt mit Kroh und Kim Paschek weiter angewachsen. Schmidt und Vetter kränkelten diese Woche, deshalb werden Mike Gerhardt aus der U21-Mannschaft und Luan Fusaro aus den U19-Junioren in den Kader rücken. „Wir erwarten jedenfalls einen Gegner, der sich in einer Superphase befindet“ merkt Günes an. Respekt vor dem Gegner hat auch Ansbachs junger Trainer Niklas Reutelhuber: „Überraschungs-Aufsteiger Memmingen steht zurecht mit 19 Punkten auf Platz sieben“. Beide Clubs haben das Ziel, sich in der oberen Tabellenhälfte festzusetzen und den Abstand nach unten weiter auszubauen.

Quelle: Pressemitteilung FC Memmingen

Darius Amados im Alter von nur 25 Jahren verstorben

Traurige Nachricht aus Berlin: Der ehemalige Spieler des FC Rot-Weiß Erfurt, Darius Amados, ist im Alter von nur 25 Jahren verstorben.

Wie seine Geschäftspartnerin Anna Awa Heinlin auf Instagram bestätigte, kam Amados bereits am 14. September bei einem Unfall in Berlin ums Leben. Gemeinsam mit ihr leitete er die Medien- und Eventagentur Afrolink UG, die zuletzt ein Afrika-Fest und ein Fußballturnier in Freising organisierte.

Amados spielte in der Saison 2020/21 für Rot-Weiß Erfurt und absolvierte fünf Partien in der Oberliga. Auch für die U19-Mannschaft des FC Memmingen lief Amados auf.

Unser Mitgefühl gilt weiterhin seiner Familie, seinen Freunden und Wegbegleitern.

Ein unglückliches Eigentor entscheidet Altstadt-Spiel in Vilzing

Viel gedrängt, aber zu fahrlässig mit den eigenen Chancen umgegangen und letztlich durch ein unglückliches Eigentor mit 0:1 verloren: So lässt sich der Spielverlauf der SpVgg Bayreuth heute Nachmittag in der Regionalliga Bayern bei der DJK Vilzing beschreiben. Die Bayreuther warten damit seit mittlerweile sechs Spielen auf einen dreifachen Punktgewinn und rücken immer näher an die Abstiegszone der Liga heran.

Neben den verletzten Torhütern Lucas Zahaczewski und Maurice Dehler sowie den Feldspielern Felix Heim, Marco Zietsch und Ben Fischer musste die Altstadt im Spiel gegen das Team aus dem Chamer Ortsteil Vilzing auch auf den angeschlagenen Maximilian Weimer verzichten. Nach seiner Gelb-Sperre war Mannschaftskapitän Nicolas Andermatt wieder von Anfang an dabei.

Die erste Möglichkeit hatte die Altstadt gleich in der Anfangsminute, Luis Klein zog vom rechten Strafraumeck ab und der Vilzinger Keeper Fabian Eutinger lenkte den Ball über die Querlatte. In der 10. Minute wurde ein weiterer Schuss von Luis Klein aus rund 14 Metern zur Ecke abgefälscht. Nur zwei Minuten später hatte Patrick Scheder die Riesenchance zur Gästeführung, köpfte aus fünf Metern aber nur an die Latte. Den Nachschuss konnte die Vilzinger Abwehr gerade noch vor der Torlinie klären (12.). In der 13. Minute musste der Altstädter Jann George verletzt das Feld verlassen, für ihn kam Thomas Winklbauer. Dies führte vorübergehend zu einer Delle im Bayreuther Spielverlauf.

Kurz nach der George-Auswechslung hatte Vilzing zwei gute Chancen durch Nik Leipold (14.) und Andreas Jünger (15.). In beiden Fällen ließ Altstadt-Keeper Lino Kasten jedoch nichts anbrennen, vor allem seine Parade beim Heber von Andreas Jünger aus kurzer Distanz war sehenswert. In der 19. Minute hatte die Altstadt dann großes Pech, nach einer Ecke von Sedlaczek kam der Ball zu Jonas Blümel und prallte dann vom Rücken von Julian Bell aus kürzester Distanz ins eigene Gehäuse – Eigentor, Vilzing führte mit 1:0.

In der 23. Minute setzte Elija Härtl nach einem Freistoß den Ball nur knapp neben den rechten Pfosten des Bayreuther Tores. In der 34. Minute musste der aus dem Tor stürmende Bayreuther Keeper Lino Kasten gegen den aus zehn Meter zum Schuss gekommenen Nik Leipold klären. Fünf Minuten später hatte erneut Patrick Scheder eine hundertprozentige Chance zum Ausgleich für die Altstadt, hob den Ball aber aus fünf Metern über die Querlatte.

Unmittelbar vor der Pause scheiterte Marco Stefandl mit einer weiteren Bayreuther Großchance: Seinen Kopfball kratzte DJK-Keeper Fabian Eutinger gerade noch mit den Fingerspitzen von der Torlinie und klärte zur Ecke. Somit ging es mit der 1:0-Führung der Oberpfälzer gegen die bei der Chancenverwertung viel zu fahrlässigen Bayreuther in die Halbzeitpause.

Zu Beginn der zweiten Hälfte drängte die Altstadt zunächst weiter, in der 54. Minute hatte jedoch Andreas Jünger eine gute Chance zum zweiten Vilzinger Treffer, aus zwölf Meter scheiterte er jedoch freistehend am hervorragend reagierenden Altstadt-Keeper. Die Partie verflachte jetzt zusehends mit vielen Fehlpässen im Mittelfeld und Behandlungsunterbrechungen. So musste der Vilzinger Jonas Blümel in der 74. Minute verletzt ausgewechselt werden.

Die Vilzinger Abwehr stand jetzt sicher und verteidigte die Führung, die Bayreuther fanden kein entscheidendes Durchkommen mehr. In der 85. Minute erzielten die Gastgeber das vermeintliche 2:0, das jedoch wegen Abseits keine Anerkennung finden konnte. Zwei Minuten später zog Simon Sedlaczek aus 15 Metern ab, Lino Kasten konnte den Ball gerade noch an die Querlatte des Gästetores lenken, von wo das Leder ins Aus sprang (87.).

Eine letzte Bayreuther Torchance hatte noch Edwin Schwarz in der fünften Minute der Nachspielzeit, sein Kopfball aus sieben Metern war jedoch eine sichere Beute des Vilzinger Torwarts, der den 1:0-Sieg seines Teams festhielt 90.+5). Nach der Niederlage hat die Altstadt jetzt nach zwölf Spielen weiterhin 13 Zähler auf dem Konto und wird in der Tabelle von den Vilzingern auf Rang 13 verdrängt. Die Bayreuther haben jetzt aus den vergangenen sechs Spielen nur zwei Punkte geholt – und am kommenden Samstag, 11. Oktober, um 14 Uhr ist im nächsten Spiel mit den Würzburger Kickers ein absolutes Schwergewicht der Regionalliga Bayern im Hans-Walter-Wild-Stadion zu Gast.

„Wir kamen in der ersten Viertelstunde gut in die Partie rein, dann bekamen wir ein Standard-Gegentor. Wir hatten auch selbst genügend Standardsituationen, um selbst ein Tor zu machen., schafften es aber nicht, den Ball über die Torlinie zu drücken. In der zweiten Halbzeit haben wir viel mit langen Bällen operiert, haben weiter Druck gemacht und waren eigentlich dran, den Ausgleich zu machen. Ein paar Kontersituationen hat unser Keeper entschärft. Wir haben es einfach nicht geschafft, den Ball über die Torlinie zu bringen. Es ist sehr enttäuschend, mit null Punkten nach Hause fahren zu müssen“, analysierte Altstadt-Cheftrainer Lukas Kling nach der Partie.

Statistik

Aufstellung SpVgg Bayreuth: Lino Kasten, Leon Bucher (61. Levi Kraus), Edwin Schwarz, Patrick Scheder (82. Lukas Quirin), Jann George (13. Thomas Winklbauer), Marco Stefandl (61. Dennis Lippert), Tobias Weber, Alexander Seidel, Nicolas Andermatt, Julian Bell, Luis Klein (76. Jakub Mintal); Trainer: Lukas Kling;

Tor: 1:0 Julian Bell (19., Eigentor);

Gelbe Karten SpVgg Bayreuth: Tobias Weber (29.), Leon Bucher (41.), Thomas Winklbauer (45.+3), Edwin Schwarz (62.);

Schiedsrichter: Kenny Abieba (SV 1873 Nürnberg-Süd)

Zuschauer: 1.108

Quelle: Pressemitteilung SpVgg Bayreuth

Neues Kapitel beim VfB Eichstätt!

Der Verein wagt den Schritt in die digitale Fußballwelt und steigt in den eSports-Bereich (EAFC Pro Clubs) ein.

Gemeinsam mit einem bereits erfolgreichen und professionell organisierten Team wird der VfB künftig in nationalen und internationalen Ligen wie der Pro League Deutschland, VPG und PLA vertreten sein. Das Team gehört zu den besten 5 % weltweit und bringt Erfahrung aus Aufstiegen, Turniersiegen und Kooperationen mit.

Besonders spannend: Viele Spieler stammen aus der Region Ingolstadt, München und Dachau – die Verbindung zur Heimat bleibt also stark.

Die Kooperation eröffnet dem VfB neue Möglichkeiten: Reichweite vergrößern, junge Zielgruppen ansprechen und den Verein auch auf Plattformen wie Twitch, YouTube oder TikTok sichtbar machen.

Wir freuen uns auf diesen Schritt und halten euch über alle eSports-Aktivitäten auf dem Laufenden!

 

Quelle: Instagram VfB Eichstätt

FC Memmingen setzt seine Auswärtsstärke fort!

Der FC Memmingen setzt auch in der Regionalliga Bayern seine Auswärtsstärke fort. Im ersten Gastspiel bei der SpVgg Hankofen-Hailing überhaupt sprang mit 4:0 (2:0) der höchste Saisonerfolg heraus. Der Aufsteiger holte bei den Gastspielen in der Fremde damit bislang drei Siege und ein Unentschieden, ist saisonübergreifend sogar acht Auswärtsspiele ungeschlagen. Aus Sicht der Memminger lief es im Dauerregen nahezu optimal, zumal sich die Gastgeber mit zwei Roten Karten selbst schwächten.

Die Atmosphäre unter den 400 Zuschauern im engen Stadion war jetzt äußerst aufgeheizt und nicht nur das Schiedsrichtergespann musste sich beim Gang in die Kabine übelste Beschimpfungen anhören, obwohl es mit seinen Entscheidungen bis hierhin richtig lag.

 

Quelle: Pressemitteilung und Foto FC Memmingen

Viktoria Aschaffenburg leiht Othmane El Idrissi aus Darmstadt aus

Das 18-jährige Top-Talent soll in der Regionalliga Bayern Spielpraxis erhalten und dem SVA weiterhelfen

Der in Frankfurt geborene Deutsch-Marokkaner wechselt kurz vor dem Ende des Sommertransferfensters mit sofortiger Wirkung auf Leihbasis vom SV Darmstadt 98 zu Viktoria Aschaffenburg.

El Idrissi ist im offensiven Mittelfeld als auch auf dem rechten Flügel einsetzbar. Der zum Kreis des Zweitligakaders gehörende beidfüßige Jugend-Nationalspieler kam in dieser Spielzeit in der Hessenliga zum Einsatz und erzielte für die U23 der Lilien in fünf Partien bereits zwei Treffer. In der Saison 24/25 kam die dribbelstarke Offensivkraft unter dem damaligen Cheftrainer Torsten Lieberknecht auch zu einem Zweitligaeinsatz.

Mit der Leihe in die Regionalliga Bayern soll das Talent, das seit der Saison 2021/22 im Nachwuchsleistungszentrum der Darmstädter ausgebildet wurde, zum einen im Herrenbereich weitere Erfahrung sammeln und zum anderen die Offensivabteilung der Viktoria verstärken.

„Wir sind sehr froh, dass ein aktuelles Top-Talent des SV Darmstadt 98 zu uns an den Schönbusch kommt, um sich bei uns weiterzuentwickeln. Ich hoffe, dass er bei uns viel Spielpraxis sammeln und uns offensiv weiterhelfen wird“, freut sich Sandro Sirigu als Sportlicher Leiter des SVA auf die Einsätze seines Neuzugangs.

Cheftrainer Aytac Sulu erklärt: „Wir bekommen mit Othmane einen Spieler, der unsere Qualität mit seinem Tempo und seinen Stärken im Einsgegeneins enorm steigern wird. Er ist ein typischer Straßenkicker und bringt wirklich großes Talent mit, was für uns ein echter Glücksfall ist. Wir dürfen ihn für den SV Darmstadt 98 nun weiter entwickeln und hoffen, dass daraus eine Win-Win-Win-Situation für alle Seiten entsteht.“

„Die Gespräche mit den sportlich Verantwortlichen waren von Beginn an überzeugend und ich freue mich darauf, hier in Aschaffenburg meine nächsten Entwicklungsschritte zu machen. Natürlich möchte ich zeigen, woher ich komme und mit meinen Leistungen dazu beitragen, dass wir mit der Viktoria die gesteckten Ziele erreichen“, gibt sich der Offensivspieler motiviert.

Die Leihvereinbarung gilt bis zum Saisonende 2025/26.

 

Quelle: Pressemitteilung und Foto SV Viktoria Aschaffenburg