Kategorie: Regionalliga Nordost

Erzgebirge Aue verpflichtet Willi Kamm

Der FC Erzgebirge Aue einen weiteren Spieler für den Regionalliga-Kader 2026/27 verpflichtet. Vom 1. FC Magdeburg wechselt Willi Kamm (23) ins Lößnitztal, der vielseitig einsetzbare Akteur ist für das defensive Mittelfeld eingeplant. „Willi Kamm ist ein sehr stabiler und verlässlicher Kicker, der nach mehr als 100 Spielen im Männerbereich nun den nächsten Schritt bei uns machen möchte. Unser Trainer Khvicha Shubitidze hat sich ausdrücklich für den Jungen ausgesprochen, auch weil er auf verschiedenen Positionen eingesetzt werden kann und seine Variabilität ein Trumpf für uns sein könnte“, erklärt Kaderplaner Steffen Ziffert. Geboren in Halle an der Saale wechselte Willi Kamm als großes Talent in den Nachwuchsbereich der SpVgg. Greuther Fürth, bevor er sich dem 1. FC Magdeburg anschloss und nun den FC Erzgebirge Aue als logischen Schritt in seiner Entwicklung betrachtet.

 

Quelle: Pressemitteilung FC Erzgebirge Aue, Foto Ronny Graßer/FCE

Trauer um Sebastian Hertner

Der ehemalige Zweit- und Drittligaprofi Sebastian Hertner ist am vergangenen Wochenende im Alter von nur 34 Jahren tödlich verunglückt. Zuletzt war er als Kapitän in der Oberliga für den ETSV Hamburg aktiv.

Im Januar 2022 wechselte Hertner zum BFC Dynamo und war dort auf der linken Abwehrseite schnell eine feste Größe. Mit seiner Zweikampfstärke, Routine und Cleverness absolvierte er 14 Pflichtspiele für den BFC und war Teil der Mannschaft, die 2022 die Meisterschaft in der Regionalliga Nordost gewann.

Liga 4 News trauert um einen viel zu früh verstorbenen Fußballer.
Unser Mitgefühl gilt seiner Frau, seiner Familie und allen Angehörigen.

Ruhe in Frieden, Sebastian Hertner.

 

Quelle: Pressemitteilung Kicker.de und BFC Dynamo

Rassistische Vorfälle im Pokal: DFB reduziert Strafe für Lok Leipzig

Nach den rassistischen Beleidigungen im DFB-Pokalspiel gegen Schalke 04 hat das DFB-Sportgericht das Strafmaß für Regionalligist Lok Leipzig nach Einspruch reduziert.
Der Zuschauer-Teilausschluss wurde zur Bewährung ausgesetzt, die Geldstrafe von 30.000 auf 24.000 Euro gesenkt. Bis zu 8.000 Euro davon können für Präventionsarbeit gegen Diskriminierung und Rassismus genutzt werden.

Das Urteil ist rechtskräftig. Lok Leipzig betont erneut, Rassismus und Diskriminierung klar abzulehnen und die Präventionsarbeit fortzusetzen.

Quelle: Kicker.de

NOFV-Urteil gegen den Halleschen FC: Geldstrafe und Auflagen nach Vorfällen im Spiel gegen Chemie Leipzig

Das Sportgericht des Nordostdeutschen Fußballverbandes hat den Halleschen FC zu einer Geldstrafe von 32.150 Euro verurteilt – ein Teil davon darf zweckgebunden für Präventionsmaßnahmen verwendet werden. Zudem wurden Sicherheitsauflagen und ein Teilausschluss einzelner Blöcke auf Bewährung ausgesprochen.

Der HFC akzeptiert das Urteil und legt keine Rechtsmittel ein. Der Verein arbeitet die Geschehnisse weiterhin intensiv auf – gemeinsam mit Behörden, Verband und Fans – und setzt künftig auf dauerhafte Dialogformate.

„Fehlverhalten wird klar benannt und sanktioniert – aber wir stehen zugleich für eine bunte, respektvolle und leidenschaftliche Fankultur“, heißt es vom HFC.

 

Quelle: Pressemitteilung Hallescher FC

Erfurts Sofiane Ikene für die U21-Nationalmannschaft nominiert

Der FC Rot-Weiß Erfurt freut sich, die erneute Nominierung von Verteidiger Sofiane Ikene für die U21-Nationalmannschaft Luxemburgs bekanntzugeben.

Der 20-Jährige wurde von seinem Verband für die anstehenden Qualifikationsspiele zur UEFA U21-Europameisterschaft 2025/2027 berücksichtigt:
10.10.2025: Estland – Luxemburg
14.10.2025: Island – Luxemburg

Der RWE gratuliert seinem Spieler herzlich zu dieser erneuten Berufung und wünschen ihm viel Erfolg bei den anstehenden Länderspielen.

Quelle: Pressemitteilung FC Rot-Weiß Erfurt

Darius Amados im Alter von nur 25 Jahren verstorben

Traurige Nachricht aus Berlin: Der ehemalige Spieler des FC Rot-Weiß Erfurt, Darius Amados, ist im Alter von nur 25 Jahren verstorben.

Wie seine Geschäftspartnerin Anna Awa Heinlin auf Instagram bestätigte, kam Amados bereits am 14. September bei einem Unfall in Berlin ums Leben. Gemeinsam mit ihr leitete er die Medien- und Eventagentur Afrolink UG, die zuletzt ein Afrika-Fest und ein Fußballturnier in Freising organisierte.

Amados spielte in der Saison 2020/21 für Rot-Weiß Erfurt und absolvierte fünf Partien in der Oberliga. Auch für die U19-Mannschaft des FC Memmingen lief Amados auf.

Unser Mitgefühl gilt weiterhin seiner Familie, seinen Freunden und Wegbegleitern.

Der Hallesche FC hat sich die Dienste von Lennard Becker gesichert!

Der 19-jährige Mittelfeldspieler stand zuletzt beim FC Bayern München unter Vertrag und unterschreibt für zwei Jahre mit Option auf eine weitere Spielzeit.

Becker begann seine Ausbildung beim Hoyerswerdaer FC, wechselte zu Dynamo Dresden und führte zuletzt die U19 des FC Bayern als Kapitän aufs Feld. Zudem kam er bereits in der Regionalliga für die zweite Mannschaft der Münchner zum Einsatz. Mit seinen 1,90 Metern bringt er ideale Voraussetzungen für die Zentrale mit.

Sportdirektor Daniel Meyer:
„Die Möglichkeit, einen Spieler wie Lennard zu verpflichten, ergibt sich nicht oft. Wir können damit unserem Mittelfeld nicht nur den gesuchten physisch starken Spieler zuführen, sondern erhalten zudem Führungsqualität und die nach der Verletzung von Lorenz verlorene Breite in diesem Mannschaftsteil.“

Der HFC bedankt sich beim FC Bayern München für die Unterstützung bei der Umsetzung des Transfers.

Lennard wird künftig die Rückennummer 25 tragen und könnte – bei rechtzeitiger Spielberechtigung – bereits beim Auswärtsspiel gegen den Chemnitzer FC im Kader stehen.

 

Quelle: Pressemitteilung und Foto Hallescher FC

Stellungnahme zum Heimspiel gegen die BSG Chemie Leipzig

Der Hallesche FC hat das Heimspiel gegen die BSG Chemie Leipzig am vergangenen Freitag – wie angekündigt – intensiv nachbereitet. Am heutigen Nachmittag fand eine ausführliche Sicherheitsnachbesprechung im Leuna-Chemie-Stadion statt. Neben den Verantwortlichen des HFC waren Polizei, Ordnungsdienst und Stadionbetriebsgesellschaft beteiligt. Wir möchten die Ereignisse zusammenfassen, unsere Haltung klarstellen und aufzeigen, welche Maßnahmen bereits eingeleitet wurden.

  1. Vorbereitung & Verantwortung Die Partie war als Hochsicherheitsspiel eingestuft. Der HFC hat gemeinsam mit Polizei, Ordnungsdienst, Stadionbetriebsgesellschaft und dem Gastverein intensiv an einem sicheren Ablauf gearbeitet. Der Gästebereich wurde vor Stadionöffnung gründlich kontrolliert, es gab Vorkontrollen und 1:1-Kontrollen. Trotz dieser Maßnahmen gelang es einzelnen Personen, Werkzeuge und verbotene Gegenstände ins Stadion einzubringen.
  2. Ereignisse am Spieltag

Vor dem Anpfiff Bereits beim Eintreten in den Gästeblock war ein erheblicher Teil der Gästefans vermummt. Unmittelbar nach dem Einlass wurden die ersten Polenböller gezündet und eine großflächige schwarze Plane am Zaun zum Heimbereich angebracht, um verdeckt agieren zu können. Anschließend wurden zwei Schlossanlagen an Fluchttüren aufgebrochen, offenbar um den Übergang zum Heimbereich zu erzwingen.

Nur durch das sofortige Eingreifen von Ordnungsdienst und Polizei konnte ein Durchbruch verhindert werden. Im Zuge dieser Auseinandersetzungen wurde ein Ordner durch eine Fahnenstange schwer am Auge verletzt und musste in ein Krankenhaus gebracht werden.

Gezielte Angriffe in Heimbereiche

Noch vor dem Anpfiff wurden mehrfach Böller und Leuchtspurmunition aus dem Gästeblock gezielt in Richtung der Heimbereiche – auch in Bereiche mit Familien – geschossen. Ein HFC-Fan erlitt dabei eine schwere Beinverletzung durch eine Rakete und musste ins Krankenhaus eingeliefert werden. Zwei weitere Fans erlitten Knalltraumata.

Während des Spiels

Auch während der 90 Minuten setzten sich Provokationen aus dem Gästeblock fort: Böller wurden in den Innenraum geworfen und Leuchtspurmunition abgeschossen. Der Stadionsprecher reagierte mehrfach mit klaren Durchsagen und forderte die sofortige Einstellung der Handlungen. Weitere Verletzte gab es in dieser Phase nicht, die Stimmung blieb jedoch durchgängig aufgeheizt.

Nach dem Abpfiff

Unmittelbar nach Spielende wurden erneut Böller, Pyrofackeln und Leuchtspurmunition in den Innenraum sowie in Heimbereiche geschossen. Daraufhin überstiegen mehrere Heimfans den Zaun in Block 19 sowie vereinzelt auch aus Block 12, betraten den Innenraum und bewegten sich in Richtung des Gästeblocks. Ordnungsdienst, Polizei und HFC-Mitarbeiter drängten sie konsequent zurück in die Blöcke.

Während dieser Rückführungsphase kam es zu einem weiteren auslösenden Vorfall:

Ein HFC-Fan wurde von zwei Gästespielern mit Anlauf zu Boden gebracht und auch am Boden geschlagen. Nach den vorliegenden Videoaufnahmen und Zeugenaussagen ist derzeit nicht erkennbar, dass es sich um eine Notwehrreaktion handelte. Die weiteren Ermittlungen der Polizei werden diesen Sachverhalt klären müssen.

Diese Situation führte zu einer deutlichen Emotionalisierung der Heimfans, die sich daraufhin zum Teil in Richtung der Gästespieler bewegten, offenbar um ihren Unmut zu äußern. Nach dem aktuellen Stand der Bild und Zeugenauswertungen können wir nicht bestätigen, dass es dabei zu direkten Konfrontationen zwischen HFC-Fans und Spielern gekommen ist.

Der Ordnungsdienst brachte daraufhin die Mannschaft von BSG Chemie Leipzig umgehend in die Katakomben. Mehrere HFC-Mitarbeiter stellten sich aktiv zwischen die aufgebrachten Fans und die Gästespieler, um eine direkte Eskalation zu verhindern.

In diesem Verlauf kam es zu einer grob unsportlichen Handlung eines HFC-Spielers, der an diesem Spieltag nicht im Kader stand. Dieser blockte einen Gästespieler beim Rückweg in die Mixed Zone.

  1. Haltung des HFC

Der Hallesche FC verurteilt jede Form von Gewalt – egal ob von Heim- oder Gästefans – klar und unmissverständlich. Wir danken Polizei, Ordnungsdienst und allen Beteiligten für ihren Einsatz, der ein direktes Aufeinandertreffen der Fanlager verhindert hat.

Wir wünschen allen verletzten Personen – insbesondere dem schwer verletzten Ordner und den durch Raketen getroffenen Fans – eine schnelle und vollständige Genesung. Vertreter des HFC werden persönlich den Kontakt zu diesen Personen suchen, um ihre Unterstützung und Genesungswünsche zu überbringen.

  1. Maßnahmen & Ausblick
  • Bereits heute hat der HFC folgende Schritte eingeleitet: • Identifizierung & Konsequenzen: Wir haben die Polizei um die Identifizierung von Tätern gebeten. Auf Grundlage der Stadionverbotsrichtlinien werden entsprechende Verfahren eingeleitet. Dabei werden wir berücksichtigen, dass es auch Heimfans gab, die aktiv zur Deeskalation beigetragen und andere Fans zurückgeführt haben.
  • Bauliche und organisatorische Maßnahmen: Im Stadion hat eine erste Begehung der kritischen Bereiche stattgefunden, weitere werden folgen. Ziel ist ein erweitertes Sicherheitskonzept mit baulichen Anpassungen, um künftige Vorfälle besser zu verhindern.
  • Interne Aufarbeitung: Mit dem beteiligten HFC-Spieler wurde gesprochen. Der betroffene Spieler hat sein Fehlverhalten eingesehen und sich unmittelbar im Spielertunnel mit dem Gästespieler ausgesprochen. In diesem Zusammenhang verurteilen wir jegliche persönlichen Anfeindungen und Beschimpfungen, auch in Form von privaten Nachrichten über soziale Medien, aufs Schärfste.
  • Transparenz & Zusammenarbeit: Der HFC arbeitet aktiv an der weiteren Aufklärung der Ereignisse mit, bereitet eine offizielle Stellungnahme an den NOFV vor und wird alle Erkenntnisse zur Verfügung stellen.

Der Hallesche FC wird die Aufarbeitung in enger Abstimmung mit allen Sicherheitsträgern fortsetzen und die notwendigen Konsequenzen ziehen, um ein Wiederholen dieser Ereignisse zu verhindern.

 

Quelle: Pressemitteilung Hallescher FC

Trainerwechsel bei Hertha 03 Zehlendorf!

Nach dem Fehlstart trennt sich der Klub von Steffen Israel – U19-Coach Tilman Käpnick übernimmt vorerst.

Nach nur sieben Spielen ist die Amtszeit von Steffen Israel bei Hertha 03 Zehlendorf schon wieder beendet. Nach der Niederlage im Kellerduell gegen den ZFC Meuselwitz und dem erneuten Abrutschen ans Tabellenende zog der Verein die Reißleine.

Präsident Kamyar Niroumand erklärte, man habe gehofft, mit Israel den richtigen Trainer gefunden zu haben, die Ergebnisse und die Verunsicherung in der Mannschaft hätten aber keine andere Wahl gelassen.

Als Interimstrainer übernimmt zunächst U19-Coach Tilman Käpnick, der die Mannschaft durch die englische Woche gegen Luckenwalde und Zwickau führen wird. Danach soll über die dauerhafte Nachfolge entschieden werden.

 

Quelle: Kicker.de/Hertha Zehlendorf

FC Rot-Weiß Erfurt verpflichtet Louis Schulze bis 2026

Der FC Rot-Weiß Erfurt freut sich, die Verpflichtung von Louis Schulze bekanntzugeben. Der 20-jährige Linksverteidiger wechselt von TSG 1899 Hoffenheim II an die Geraaue und erhält einen Vertrag bis zum 30. Juni 2026. Nach der Verletzung von Laurenz Dehl sah sich der FC RWE gezwungen, noch einmal auf dem Transfermarkt zu reagieren.

Schulze bringt mit seinem hohen Tempo und großer Flexibilität ideale Voraussetzungen mit, um die Defensive, vor allem auf der linken Seite, zu verstärken. Der gebürtige Baden-Württemberger durchlief den Großteil seiner fußballerischen Ausbildung bei der SG Dynamo Dresden, bevor er 2023 nach Hoffenheim wechselte. Bereits im Testspiel in Gräfenroda lief Schulze als Probespieler für Rot-Weiß auf und überzeugte mit einer engagierten Leistung.

Cheftrainer Fabian Gerber ist überzeugt, dass Schulze eine wichtige Verstärkung darstellen wird: „Louis hat uns im Training und im Spiel überzeugt. Wir freuen uns, dass wir ihn bis Sommer 2026 an uns binden konnten. Mit seiner Dynamik und seiner Mentalität wird er unserer Defensive zusätzliche Qualität verleihen.“

Der FC Rot-Weiß Erfurt heißt Louis Schulze herzlich willkommen und freut sich auf die gemeinsame Zeit in der Regionalliga Nordost.

 

Quelle: Pressemitteilung und Foto FC Rot-Weiß Erfurt