Kategorie: Regionalliga Nordost

EILMELDUNG: DFB macht bei der Regionalliga-Reform ernst!

Der Deutsche Fußball-Bund hat offiziell einen Außerordentlichen Bundestag für den 18. Dezember 2026 einberufen. Dort soll über die Zukunft der Regionalligen entschieden werden.

Im Mittelpunkt steht das Kompassmodell, das eine Reduzierung von derzeit fünf auf künftig vier Regionalliga-Staffeln vorsieht. Ziel ist es, dass ab der Saison 2028/29 alle Regionalliga-Meister direkt in die 3. Liga aufsteigen. Die Saison 2027/28 soll als Qualifikationsspielzeit dienen.

Ein weiterer wichtiger Punkt: Der DFB möchte künftig auch die Trägerschaft der Regionalligen übernehmen.

DFB-Präsident Bernd Neuendorf betont: „Es ist für Vereine, Spieler und Fans kaum nachvollziehbar, dass es fünf Meister gibt, aber nicht alle den Aufstieg in die 3. Liga schaffen können.“

Im Dezember fällt damit eine richtungsweisende Entscheidung für den deutschen Fußball.

Quelle: Kicker.de

Til Linus Schwarz drängt zurück in die Erfurter Startelf

Beim FC Rot-Weiß Erfurt nimmt der Konkurrenzkampf vor dem nächsten Regionalliga-Spiel weiter Fahrt auf. Vor dem Heimspiel gegen Eintracht Stahnsdorf am Freitagabend rückt vor allem Til Linus Schwarz wieder stärker in den Fokus von Trainer Fabian Gerber.

Der 26-Jährige hatte während der Vorbereitung zunächst gefehlt und wurde anschließend erneut durch eine kleinere Verletzung zurückgeworfen. Inzwischen hat sich Schwarz jedoch wieder herangearbeitet und präsentiert sich nach Einschätzung seines Trainers körperlich deutlich verbessert.

Zuletzt erhielt der Mittelfeldspieler beim 9:0-Erfolg im Thüringenpokal gegen Siemerode Spielpraxis und konnte sich dabei ebenso empfehlen wie in den anschließenden Trainingseinheiten. Gerber bestätigte, dass Schwarz wieder näher an die erste Elf herangerückt ist. Eine Entscheidung darüber, ob er gegen Stahnsdorf von Beginn an aufläuft, ließ der RWE-Coach allerdings offen.

Für Rot-Weiß ist die aktuelle Konkurrenzsituation gleichzeitig ein Zeichen der größeren personellen Möglichkeiten. Während Erfurt in der vergangenen Saison zeitweise Probleme hatte, die Ersatzbank vollständig zu besetzen, verfügt Gerber momentan über deutlich mehr Alternativen. Auch deshalb können sich etablierte Spieler ihrer Position in der Startformation derzeit nicht sicher sein.

Sportlich läuft es für die Thüringer bislang hervorragend. RWE steht nach sechs Spieltagen ungeschlagen an der Tabellenspitze der Regionalliga Nordost und will sich dort möglichst langfristig festsetzen. Gerber sieht die Saison allerdings noch in einer frühen Phase und rechnet neben seiner eigenen Mannschaft unter anderem mit Chemnitz, Halle, Altglienicke und Aue im Kampf um die vorderen Plätze.

Gegen Aufsteiger Eintracht Stahnsdorf sollen nun die nächsten drei Punkte folgen. Gleichzeitig dürfte sich zeigen, ob Schwarz seine Rückkehr in die Erfurter Startelf schafft oder zunächst erneut als Alternative von der Bank eingeplant wird.

Quelle: BILD

DFB will Regionalliga-Reform zur Chefsache machen!

Die Regionalliga-Reform nimmt wieder Fahrt auf!

Der Deutsche Fußball-Bund (DFB) will die Reform der Regionalligen offenbar zur Chefsache machen. Nach übereinstimmenden Berichten von Bild und kicker soll auf dem DFB-Bundestag im Herbst über das Kompass-Modell abgestimmt werden.

Sollte das Modell beschlossen werden, würden künftig alle vier Regionalliga-Meister direkt in die 3. Liga aufsteigen. Dafür würde die Zahl der Regionalliga-Staffeln von fünf auf vier reduziert. Die Einteilung der Vereine soll mithilfe geografischer Kriterien erfolgen, sodass regionale Duelle möglichst erhalten bleiben.

Die Reform war Ende Juni noch gescheitert, weil sich die fünf Regionalliga-Regionen nicht auf ein gemeinsames Modell einigen konnten. Besonders im Nordosten sorgte das bisherige Aufstiegssystem zuletzt für großen Unmut – allen voran beim 1. FC Lok Leipzig, der trotz dreier Meisterschaften seit 2020 jeweils in den Aufstiegsspielen scheiterte.

Noch ist nichts beschlossen, doch der DFB scheint die jahrelange Diskussion nun endgültig beenden zu wollen.

FC Rot-Weiß Erfurt verpflichtet Dominik Becker

Der FC Rot-Weiß Erfurt verstärkt seine Defensive mit Dominik Becker. Der 26-Jährige wechselt mit sofortiger Wirkung an den Steigerwald und unterschreibt bei den Rot- Weißen einen Vertrag über zwei Jahre bis zum 30. Juni 2028.

Becker bringt reichlich Erfahrung aus dem Profifußball mit nach Erfurt. Nach seiner fußballerischen Ausbildung bei der TuS Koblenz und im Nachwuchsleistungszentrum des 1. FC Köln wechselte der gebürtige Koblenzer 2019 zu Werder Bremen. Für die zweite Mannschaft der Bremer absolvierte der 1,88 Meter große Abwehrspieler 33 Partien in der Regionalliga Nord.

Im Januar 2022 folgte zunächst auf Leihbasis der Wechsel zum 1. FC Saarbrücken. Dort etablierte sich Becker in der 3. Liga und wurde im Sommer 2023 fest verpflichtet. Insgesamt absolvierte er für die Saarländer 71 Drittliga-Partien und erzielte drei Treffer. Zudem stand er in drei Begegnungen im DFB-Pokal auf dem Platz und gehörte in der Saison 2023/24 zur Saarbrücker Mannschaft, die bis ins Halbfinale des Wettbewerbs einzog. In der Saison 2024/25 kämpfte Becker mit dem FCS in der Relegation um den Aufstieg in die 2. Bundesliga.

Auch international sammelte der Neuzugang bereits früh Erfahrung: Zwischen 2016 und 2018 absolvierte Becker insgesamt 19 Länderspiele für die deutschen U17-, U18- und U19-Nationalmannschaften.

Fabian Gerber, Cheftrainer des FC Rot-Weiß Erfurt, sagt: „Wir sind sehr froh, dass wir Dominik von unserem rot-weißen Projekt überzeugen konnten. Aufgrund seiner Erfahrung und Zweikampfstärke wird er unserer Defensive noch mehr Variabilität und Stabilität verleihen.“

Quelle: Pressemitteilung und Foto FC Rot-Weiß Erfurt

VSG Altglienicke holt John Anthony Brooks

Transfercoup in der Regionalliga Nordost!

Die VSG Altglienicke sorgt für einen echten Paukenschlag auf dem Transfermarkt und verpflichtet den ehemaligen US-Nationalspieler John Anthony Brooks.

Der 32-jährige Innenverteidiger bringt jede Menge Erfahrung mit: Nach seiner Ausbildung und insgesamt 130 Pflichtspielen für Hertha BSC führte ihn sein Weg unter anderem zum VfL Wolfsburg, Benfica Lissabon und zur TSG Hoffenheim. Zuletzt stand Brooks erneut bei Hertha BSC unter Vertrag.

Mit der Verpflichtung des erfahrenen Abwehrspielers setzt die VSG Altglienicke ein deutliches Ausrufezeichen für die kommende Regionalliga-Saison.

John Anthony Brooks zu seinem Wechsel: „Ich möchte Teil von etwas Echtem sein.“

Quelle: Kicker.de

Regionalliga-Reform vorerst gescheitert!

Die Hoffnung auf ein bundesweit einheitliches Aufstiegsmodell zur Saison 2028/29 ist vorerst geplatzt. Die Vereine der fünf Regionalligen haben in ihren Abstimmungen kein gemeinsames Votum abgegeben.
Die Ergebnisse:
  • West: 60,9 % für das Kompassmodell
  • Nord: 61,5 % für das Kompassmodell
  • Nordost: 76,3 % für das Kompassmodell
  • Südwest: 93,1 % für das Regionenmodell
  • Bayern: 52,4 % für die Ausarbeitung weiterer Modelle
Da sich nicht alle fünf Regionen auf dasselbe Modell verständigen konnten, wird die geplante Reform zur Saison 2028/29 nicht umgesetzt. Die Arbeit der DFB-Arbeitsgruppe ist damit zunächst beendet.
Bemerkenswert: Die Vereine der Regionalliga Südwest sprachen sich mit großer Mehrheit für das Regionenmodell aus und bekräftigten gleichzeitig ihren Wunsch nach einer fairen Lösung nach dem Grundsatz: „Meister müssen aufsteigen.“
Wie es nun weitergeht, wollen die Regionalliga-Träger gemeinsam mit dem DFB beraten.
Quelle: Pressemitteilung RLSW Regionalliga Südwest GmbH

Lok Leipzig hat einen neuen Cheftrainer!

Nach dem Rücktritt von Erfolgstrainer Jochen Seitz hat der 1. FC Lok Leipzig die vakante Position auf der Trainerbank neu besetzt. Künftig wird Torsten Ziegner die Geschicke des Regionalliga-Nordost-Meisters leiten.

Der 48-Jährige bringt reichlich Erfahrung mit nach Probstheida. Als Spieler absolvierte er unter anderem über 80 Zweitliga- und knapp 70 Drittligapartien. Auch an der Seitenlinie kann Ziegner auf eine erfolgreiche Laufbahn zurückblicken. Mit dem FSV Zwickau gelang ihm 2016 der Aufstieg in die 3. Liga, zudem trainierte er den Halleschen FC, die Würzburger Kickers und den MSV Duisburg.

Sportchef Toni Wachsmuth bezeichnete Ziegner als „erfahrenen Fachmann“, der die erfolgreiche Entwicklung der vergangenen Jahre fortführen und gleichzeitig neue Impulse setzen soll.

Auf den neuen Lok-Coach wartet eine anspruchsvolle Aufgabe: Nach zwei Regionalliga-Meisterschaften in Folge und dem jeweils unglücklichen Scheitern in den Aufstiegsspielen sind die Erwartungen in Leipzig weiterhin hoch.

Kulke bleibt Rot-Weißer

Der Hallesche FC setzt weiter auf Kontinuität im Kader und hat den Vertrag mit Max Kulke verlängert. Damit bekennt sich der 25-Jährige weiterhin zum gemeinsamen Weg an der Saale.

Kulke gehört seit Sommer 2024 zu den rot-weißen Mittelfeldakteuren. In bislang 74 Pflichtspielen für den Halleschen FC erzielte er 13 Tore und bereitete weitere 15 Treffer vor. Dabei überzeugte der Rechtsfuß nicht nur mit seiner Torgefahr, sondern vor allem durch seine Vielseitigkeit und Spielintelligenz.

Der gebürtige Görlitzer zeichnet sich durch seine Technik aus, mit der er auch unter Druck Bälle behaupten und Spielsituationen lösen kann. Seine Ruhe am Ball, seine Standartstärke, sowie die Fähigkeit, sämtliche Positionen im zentralen Mittelfeld zu bekleiden, machen ihn zu einem wichtigen Baustein der Mannschaft.

„Max hat sich in den vergangenen zwei Jahren sportlich wie persönlich weiterentwickelt und eine zentrale Rolle im Team übernommen,“ erklärt Sportdirektor Marian Unger. „Seine technische Qualität und seine Flexibilität im Mittelfeld geben unserem Spiel viele Möglichkeiten. Zudem identifiziert er sich voll mit der Stadt und dem Verein.“

Mit der Vertragsverlängerung ist die Grundlage für eine Fortsetzung des eingeschlagenen Weges gelegt, verbunden mit dem Ziel, die nächsten Jahre erfolgreich zu gestalten.

Quelle: Pressemitteilung und Foto Hallescher FC

FC Rot-Weiß Erfurt baut sportlichen Bereich strukturell weiter auf

Der FC Rot-Weiß Erfurt stellt die Weichen im sportlichen Bereich weiter auf Professionalisierung, klare Verantwortlichkeiten und zukunftsorientierte Strukturen.

Im Zuge einer internen Umstrukturierung wird Fabian Gerber, der seit August 2021 als Cheftrainer beim FC Rot-Weiß Erfurt tätig ist, nun auch o iziell die Funktion des Geschäftsführers Sport begleiten. Fabian Gerber verantwortet seit über vier Jahren neben seiner Tätigkeit als Cheftrainer bereits wesentliche sportliche Entscheidungen des Vereins. Diese Aufgaben wird er nun auch offiziell in der Position des Geschäftsführers Sport nach außen darstellen. Unabhängig davon bleibt Fabian Gerber weiterhin Cheftrainer der ersten Mannschaft.

„Fabian übt bereits seit über vier Jahren die Doppelfunktion als Cheftrainer und Verantwortlicher im sportlichen Bereich aus. Dabei hat er die sportliche Entwicklung des Vereins maßgeblich geprägt und insbesondere in der Kaderplanung immer wieder wichtige Entscheidungen getro en. Auch in Transfergesprächen trägt Fabian eine zentrale Verantwortung und hat gemeinsam mit dem bestehenden Team maßgeblich dazu beigetragen, Spieler zu entdecken und zu verpflichten, die sportlich und menschlich sehr gut zum FC Rot-Weiß Erfurt gepasst und die Mannschaft deutlich weitergebracht haben. Transfers und Entwicklungen wie Ugondu, Lopes Cabral, Fabinski, Nkoa oder Maluze sind dafür nur einige Beispiele. Diese Entwicklung zeigt, dass in den vergangenen Jahren im sportlichen Bereich sehr gute Arbeit geleistet wurde. Wir sind daher der Au assung, dass nun der richtige Zeitpunkt gekommen ist, Fabians Aufgaben und Verantwortung auch nach außen o iziell zu kommunizieren“, erklärt Franz Gerber.

In seiner Funktion als Geschäftsführer Sport wird Fabian Gerber die sportliche Strategie der Fußball GmbH weiterentwickeln und verantworten. Dazu gehören insbesondere die Kaderplanung, die sportliche Ausrichtung der ersten Mannschaft, die Verantwortung für Transfergespräche, die Weiterentwicklung interner Strukturen, die Steuerung sportlicher Prozesse sowie die enge Verzahnung zwischen Trainerteam, Vereinsführung und sportlichem Bereich.

Darüber hinaus wird Patrick Ecke künftig offiziell als Technischer Direktor in die sportliche Struktur eingebunden. Ecke bleibt weiterhin Torwarttrainer der ersten Mannschaft und ist bereits seit längerer Zeit eng in die sportlichen Abläufe rund um Fabian Gerber und Franz Gerber eingebunden. Bereits in den vergangenen Jahren war er in verschiedene Prozesse in den Bereichen Transfers, Vertragswesen und Organisation involviert.

Patrick Ecke wird künftig offiziell Aufgaben im sportlich-administrativen Bereich übernehmen. Dazu zählen unter anderem die Begleitung von Transferprozessen, organisatorische Abläufe innerhalb der Lizenzspielerabteilung sowie die Mitarbeit im Vertragswesen.

„Auch Patrick begleitet diese Position bereits seit längerer Zeit und arbeitet sehr eng mit Fabian und mir zusammen. Wir freuen uns auf die weitere gute Zusammenarbeit und sehen uns in dieser Konstellation für die Zukunft noch besser und breiter aufgestellt“, so Franz Gerber.

Mit dieser strukturellen Anpassung möchte der FC Rot-Weiß Erfurt die bereits gelebten Abläufe nun auch o iziell abbilden und die Professionalisierung im sportlichen Bereich weiter vorantreiben. Franz Gerber bleibt weiterhin Geschäftsführer der Fußball GmbH und kümmert sich auch künftig in vollem Umfang um sämtliche Belange des FC Rot-Weiß Erfurt.

Quelle: Pressemitteilung FC Rot-Weiß Erfurt

FCE verpflichtet Aurel Loubongo

Der FC Erzgebirge Aue hat Aurel Loubongo für die offensive Außenbahn verpflichtet, der 24-Jährige kommt vom VfB Oldenburg ins Lößnitztal. „Aurel ist ein dribbelstarker Spieler mit Zug zum Tor, kann auf beiden Flügeln spielen“, erklärt Kaderplaner Steffen Ziffert. Geboren in Hamburg durchlief Aurel Loubongo das Nachwuchsleistungszentrum des FC St. Pauli, ehe er nach der Station Rot-Weiss Essen beim VfL Oldenburg in drei Spielzeiten insgesamt 17 Treffer und 17 Vorlagen in der Regionalliga Nord erzielte. Als Nachwuchstalent absolvierte der 1,73 Meter große Kicker drei Länderspiele für die deutsche U18-Nationalmannschaft.

Quelle: Pressemitteilung und Foto FC Erzgebirge Aue