Beim FC Rot-Weiß Erfurt nimmt der Konkurrenzkampf vor dem nächsten Regionalliga-Spiel weiter Fahrt auf. Vor dem Heimspiel gegen Eintracht Stahnsdorf am Freitagabend rückt vor allem Til Linus Schwarz wieder stärker in den Fokus von Trainer Fabian Gerber.
Der 26-Jährige hatte während der Vorbereitung zunächst gefehlt und wurde anschließend erneut durch eine kleinere Verletzung zurückgeworfen. Inzwischen hat sich Schwarz jedoch wieder herangearbeitet und präsentiert sich nach Einschätzung seines Trainers körperlich deutlich verbessert.
Zuletzt erhielt der Mittelfeldspieler beim 9:0-Erfolg im Thüringenpokal gegen Siemerode Spielpraxis und konnte sich dabei ebenso empfehlen wie in den anschließenden Trainingseinheiten. Gerber bestätigte, dass Schwarz wieder näher an die erste Elf herangerückt ist. Eine Entscheidung darüber, ob er gegen Stahnsdorf von Beginn an aufläuft, ließ der RWE-Coach allerdings offen.
Für Rot-Weiß ist die aktuelle Konkurrenzsituation gleichzeitig ein Zeichen der größeren personellen Möglichkeiten. Während Erfurt in der vergangenen Saison zeitweise Probleme hatte, die Ersatzbank vollständig zu besetzen, verfügt Gerber momentan über deutlich mehr Alternativen. Auch deshalb können sich etablierte Spieler ihrer Position in der Startformation derzeit nicht sicher sein.
Sportlich läuft es für die Thüringer bislang hervorragend. RWE steht nach sechs Spieltagen ungeschlagen an der Tabellenspitze der Regionalliga Nordost und will sich dort möglichst langfristig festsetzen. Gerber sieht die Saison allerdings noch in einer frühen Phase und rechnet neben seiner eigenen Mannschaft unter anderem mit Chemnitz, Halle, Altglienicke und Aue im Kampf um die vorderen Plätze.
Gegen Aufsteiger Eintracht Stahnsdorf sollen nun die nächsten drei Punkte folgen. Gleichzeitig dürfte sich zeigen, ob Schwarz seine Rückkehr in die Erfurter Startelf schafft oder zunächst erneut als Alternative von der Bank eingeplant wird.
Quelle: BILD

